Die Unmöglichkeit der Evolution

Die folgenden Seiten setzen sich kritisch mit der von vielen so leichtfertig übernommenen Theorie auseinander, das Leben sei mehr oder weniger zufällig durch Evolution entstanden. Hierbei liegen Fragen zugrunde, auf die unsere Naturwissenschaften keine Antworten geben können. Beispielsweise warum unser Gehirn als einziges Organ über sich selbst nachdenken kann oder wie es möglich ist, dass die sechs unbelebten Grundbausteine unseres Körpers (Kohlenstoff, Wasserstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Phosphor, Schwefel) in der richtigen Anordnung plötzlich ein Bewusstsein besitzen. Auch einige der staunenswertesten Wunder in unserer Natur zeigen deutlich, dass aus naturwissenschaftlicher Sicht eine auf Zufallsprozesse beruhende Entstehung des Lebens, völlig auszuschließen ist. Diese Wahrheit erkannte nach über 60 Jahren auch der einst atheistische Autor und Philosoph Malcolm Muggeridge, der es wie folgt formulierte: „Ich bin davon überzeugt, dass die Evolutionstheorie, besonders das Ausmaß in dem sie angewendet wird, als einer der größten Witze in die Geschichtsbücher der Zukunft eingeht. Die Nachwelt wird sich wundern, wie eine so schwache und dubiose Hypothese so unglaublich leichtfertig akzeptiert werden konnte.“
Um die Theorie von der Entstehung des Lebens durch Evolution zu widerlegen, ist es zwecklos, lediglich Argumente gegen verschiedene Ungereimtheiten vorzulegen. Letztlich verharren Evolutionsanhänger und Evolutionskritiker bei dieser Art der Auseinandersetzung stets in einer Patt-Situation. Wenn aber ein Naturgesetz das Gedankensystem der Evolution schon an der Wurzel aushebelt, erübrigen sich alle weiterführenden, mühseligen pro/contra-Diskussionen. Denn Naturgesetze kennen keine Ausnahmen, sie gelten immer, an jedem Ort, zu jeder Zeit, im ganzen Universum. Und daher ist in der Wissenschaft durch Naturgesetzmäßigkeiten immer die stärkste Argumentation gegeben. So weiß heute z.B. jeder, dass ein Perpetuum mobile, also eine Maschine, die ohne Energiezufuhr ständig läuft, eine unmögliche Maschine ist, da der Energieerhaltungssatz sie schlicht und einfach verbietet. Und nach eben diesem Prinzip schließt das Naturgesetz der Universellen Information die Entstehung des Lebens durch natürliche Prozesse, von vornherein aus:
Universelle Information kann nicht selbstständig entstehen.

Universelle Information ist eine geistige, nichtmaterielle Größe und stammt IMMER von einem intelligenten Sender/Urheber.

Was heißt das? Heute wissen wir, was Darwin nicht wissen konnte. In den Zellen aller Lebewesen befindet sich eine unvorstellbare Menge an codierter Information. Die Bildung aller Organe geschieht informationsgesteuert, tausende geregelte und präzise aneinander gekoppelte Abläufe in jeder einzelnen Zelle funktionieren ebenso informationsgesteuert wie die Herstellung aller körpereigenen Substanzen (allein 50.000 verschiedene Proteine im menschlichen Körper). Und jede dafür notwendige Arbeitsanweisung steht gespeichert in der DNA unserer Zellen, und das in der höchsten überhaupt bekannten Speicherdichte: So könnte man im Volumen eines Stecknadelkopfes, der nur aus DNA-Material besteht, einen Stapel Taschenbücher speichern, der 500mal höher wäre als die Entfernung von der Erde bis zum Mond. Verteilt man diese Menge an Bücher auf alle Bewohner der Erde (derzeitig ca. 7 Milliarden) so erhielte jeder Mensch 2143 Exemplare. Auch die Wissenschaftler Georg Church und Sri Kosuri des Harvard Wyss Institute haben gezeigt, dass 700TB Daten in nur einem Gramm DNA gespeichert werden können. Eine unvorstellbare Informationsdichte nach einem äußerst genialen Prinzip, von dem all unsere Computerspeicher weit, weit entfernt sind.
Ein Codesystem ist aber immer das Ergebnis eines intellektuellen Prozesses und erfordert einen geistigen Urheber. Alle Erfahrung zeigt, dass die Materie von sich aus nicht in der Lage ist, einen Code zu generieren um Information in freier Gestaltung zu verschlüsseln. Dazu ist immer ein vernunftbegabtes Wesen mit freiem Willen, Intelligenz und kreativer Planungsfähigkeit erforderlich. Die Fähigkeit des Denkens ist dabei eine notwendige Voraussetzung. Aufgrund dieser schlichten Zusammenhänge stellt sich natürlich automatisch die Frage: Woher stammt die unvorstellbar riesige Informationsmenge in unserer DNA? Leider wird in evolutionsbiologischen Arbeiten durchweg davon ausgegangen, dass Information von selbst in der Materie entstehen kann. Niemand hat aber je einen solchen Prozess in der Wirklichkeit zeigen können. Wie auch, denn einem rein materialistischen Kosmos (und als solcher wird er in den Naturwissenschaften beschrieben) ist es unmöglich eine nichtmaterielle Größe wie Bewusstsein, Wille, Intelligenz oder Universelle Information zu erzeugen.

Was ist Universelle Information?

Jede Sprache, egal ob tierisch oder menschlich, funktioniert nur weil die richtige Anordnung bestimmter Laute bzw. Zeichen eine festgelegte Bedeutung hat, die der Sender und Empfänger der Information genau kennt und deswegen versteht. Der Sender verfügt über Kenntnisse der Sprache die er einsetzt, und er weiß welche Symbole er wählen muss, damit die von ihm beabsichtigte Bedeutung dargestellt wird. Dies geschieht nicht zufällig, sondern unter stetigen Einsatz von Intelligenz. Universelle Information folgt also immer präzisen grammatischen Regeln, die im Vorfeld vereinbart wurden. Dieser Prozess der Informationsentstehung ist eindeutig ein nichtmaterieller Vorgang, denn unbelebte Materie besitzt keine Intelligenz. Sie ist somit unfähig, Universelle Information selbstständig zu erzeugen. Laut Definition von Prof. Dr. Werner Gitt liegt Universelle Information (im Folgenden UI abgekürzt) immer dann vor, wenn folgende fünf Ebenen erkennbar sind:

1. Statistik (UI hat eine Zeichenmenge)
2. Syntax (UI besitzt einen Code, eine Grammatik)
3. Semantik (UI trägt innerhalb der Wörter oder Sätze eine Bedeutung, einen Sinn)
4. Pragmatik (UI fordert den Empfänger zu einer Handlung bzw. Reaktion auf)
5. Apobetik (UI beabsichtigt ein bestimmtes Ergebnis/Ziel).

Durch diese Definition wird deutlich, dass Universelle Information in mehrere, miteinander gekoppelte und doch deutlich voneinander trennbare Ebenen gegliedert ist. Widersprüchliche Aussagen und Schlussfolgerungen mancher Autoren liegen darin begründet, dass sie von Information sprechen, ohne Rechenschaft darüber zu geben, auf welcher Ebene sie gerade diskutieren oder ob die jeweilig verwendete Ebene ausreicht, um eine so weitreichende Schlussfolgerung zu ziehen. So kann man beispielsweise keinerlei Antwort auf die Herkunft biologischer Systeme bekommen, wenn man sich (wie Claude Shannon) lediglich auf die statistische Ebene bezieht.
Die alleinige Betrachtung der statistischen Ebene bei biologischen Systemen führt von vornherein zu einer Beschränkung. Dies entspricht der Behauptung, allein der Zufall und natürliche Prozesse seien für die Herkunft der biologischen Systeme verantwortlich. Das aber ist keine wissenschaftliche, sondern eine ideologische Haltung, die auf dem Materialismus gründet. Und so wird fast unbemerkt eine Ideologie – hier vor allem der Materialismus – in die Wissenschaft eingeschmuggelt. Wirklich begründete Aussagen sind aber nur dann möglich, wenn das Sender-Empfänger-Problem systematisch auf allen Ebenen der Universellen Information behandelt wird. So fällt bei gründlicher Betrachtung auf, dass auch der genetische Code in der DNA aller Lebewesen hochpräzise Universelle Information ist:
1) Statistik: Die vier vorkommenden Nukleinbasen A, T, C, G bilden das Zeichensystem.
2) Syntax: Im Codesystem der DNA wurde festgelegt, dass stets drei aufeinanderfolgende Nukleinbasen (ein sogenanntes Triplett) für eine bestimmte Aminosäure stehen. So steht beispielsweise das Triplett GGA im Codesystem der genetischen Sprache für das Glycin-Molekül. Äußerst bemerkenswert hierbei ist übrigens, dass in der gesamten belebten Natur nur eine genetische Grammatik realisiert ist!
3) Semantik: Die Reihenfolge der in der DNA gespeicherten Tripletts bedeutet für die Zelle, ein ganz bestimmtes Protein zu synthetisieren.
4) Pragmatik: Die in der DNA hinterlegte Aminosäuresequenz führt in der Eiweißfabrik der Zelle (dem Ribosom) mit Hilfe von mRNA und tRNA zu der Handlung, das entsprechend verschlüsselte Protein herzustellen. Die richtige Aneinanderreihung hunderter und oftmals tausender Aminosäuren bewirkt also den Aufbau eines einzelnen Proteins.
5) Apobetik: Das Ziel des genetischen Codes ist letztlich die Herstellung eines strukturell lebensfähigen Körpers, in dem Billiarden von Proteinen nicht nur produziert, sondern auch räumlich exakt angeordnet und miteinander vernetzt werden müssen. Und all diese Arbeitsanweisungen stehen gespeichert nach einer präzisen Grammatik in unserer DNA. Nichts passiert hier zufällig, alles ist exakt einprogrammiert.

Die fünf Ebenen der Universellen Information. Zu jeder Ebene gibt es immer eine sender- wie auch eine empfängerseitige Relevanz. (Quelle: „Information – der Schlüssel zum Leben“ ab Seite 85.)

Materielle und nichtmaterielle Größen

Alle denkbaren physikalischen Einheiten können in der Wissenschaft von sieben Basiseinheiten abgeleitet werden, die voneinander unabhängig sind: Länge, Masse, Stromstärke, Temperatur, Stoffmenge, Lichtstärke und Zeit. Für jede dieser sieben Grundeinheiten gibt es eine eindeutige, international anerkannte physikalische Definition. Alle uns bekannten und alle derzeit noch unbekannten Einheiten, die sich auf die materielle Welt beziehen, sind von diesen Grundeinheiten ableitbar. Die abgeleiteten Einheiten werden nur durch Multiplikation oder Division zweier oder mehrerer Basiseinheiten miteinander in Beziehung gebracht.
Ohne Ausnahme erlaubt das sogenannte SI-System alle materiellen Größen mithilfe der sieben oben genannten Basiseinheiten zu beschreiben. Die Universelle Information kann jedoch nicht mit irgendeiner Kombination aus diesen sieben Basiseinheiten dargestellt werden. Damit ist der klare Nachweis erbracht: Weil Universelle Information nicht durch die Basiseinheiten des SI-Systems beschrieben werden kann, ist sie eindeutig eine nichtmaterielle Größe. Und da andere Größen wie Bewusstsein, Intelligenz, Wille und Leben ebenfalls nicht durch das SI-System beschrieben werden können, gehören auch diese Punkte eindeutig zu den nichtmateriellen Größen. Die in den Wissenschaften weithin materialistisch orientierte Denkweise führt demzufolge immer dann zu gravierenden Irrtümern, wenn nichtmaterielle Größen so behandelt werden, als seien es materielle Größen. Allein dieser simple Tatbestand sollte zu denken geben, wie man eine Theorie über die Entstehung des Lebens wissenschaftlich nennen kann, wenn die natürlichen Grund-Voraussetzungen dafür gar nicht gegeben sind.
Auch unsere Computersprachen existieren nur, weil sie von Menschen (ausgestattet mit Geist, Intelligenz und Willen) geschaffen wurden. Nirgends ist eine Computersprache oder ein Computerprogramm selbstständig entstanden. Vielmehr belegen unzählige Beispiele, dass am Anfang jeder Informationskette immer ein schöpferischer Geist steht. Die Evolutionslehre hingegen geht davon aus, der genetische Code sei irgendwie zufällig von allein entstanden. Ein äußerst unglaubwürdiges Konzept, zumal es nirgends Bestätigung findet.

Codierte Information ohne Sender? Der genetische Code gleicht in allen Punkten einer Programmiersprache, die unseren Computersprachen in Komplexität und Miniaturisierung weit überlegen ist.

Die Konsequenzen dieser Fakten

Aus dem obigen Gesetzmäßigkeiten können durch Schlussfolgerung weitere, sich immer wieder bestätigende und deshalb naturgesetzmäßige Zusammenhänge abgeleitet werden. Diese wären, wie jedes Naturgesetz, mit nur einem Gegenbeispiel widerlegt:
•  Materie kann von allein keine Universelle Information erzeugen.
•  Es gibt keinen freien Code ohne bewusste, willentliche Vereinbarung.
•  Universelle Information besitzt stets eine vom Urheber festgelegte Grammatik.
•  Am Anfang jeder Informationskette steht immer ein intelligenter Urheber/Sender.
•  Universelle Information kann nicht durch Zufall oder lange Zeiträume entstehen.
Das Gedankensystem der Evolution und der Abiogenese des Lebens kann also nur dann funktionieren, wenn durch natürliche Zufallsprozesse ein Code entstehen kann, der es möglich macht, Information in freier Gestaltung zu verschlüsseln. An dieser Grundvoraussetzung kommt kein Evolutionist vorbei. Nun zeigt uns aber die Realität, dass Information keine Eigenschaft der Materie ist, sondern immer erst von außen hinzugefügt werden muss. Materie und Energie sind lediglich Träger der Information. Wenn z.B. Insekten Pollen von Pflanzenblüten weitertragen, ist dies in erster Linie ein Informationsübertragungsvorgang (von genetischer Information); die beteiligte Materie ist dabei unerheblich. Prof. Dr. Werner Gitt erläutert diese Überlegungen in dem spannenden MP3-Hörvortrag „Herkunft des Lebens aus Sicht der Informatik“ nochmals sehr anschaulich.
Auch die chemische Gleichung der Photosynthese, die sich in jedem Schulbuch findet, hat einen großen Mangel: Sie funktioniert nicht! Denn die beteiligten chemischen Stoffe sich selbst überlassen, organisieren rein gar nichts, egal wie groß die Sonneneinstrahlung ist. Photosynthese funktioniert erst dann, wenn die Information hinzukommt, wie mit Hilfe von Sonnenenergie aus Kohlendioxid Sauerstoff produziert wird. Diese Information ist in jedem Grashalm und in jedem Blatt auf unserer Erde gespeichert, aber kein Ingenieur oder Biologe vermag dieses geniale Prinzip nachzukonstruieren.
Ebenso kann nicht ein Wissenschaftler erklären, was „Leben“ denn eigentlich ist. Wir können lediglich Merkmale des Lebens benennen, aber die Evolutionslehre hat nicht die geringste Erklärung dafür wie Lebendiges aus toter Materie entstehen kann. Dementsprechend gibt es zu diesem Wirklichkeitsbereich auch erst ein Naturgesetz, welches der Mikrobiologe Louis Pasteur (1822 – 1895) erkannte und sich immer wieder bestätigt hat: „Vivum ex vivo – Leben kann nur aus Leben kommen.“ Diese Aussage steht auch heute noch in voller Übereinstimmung mit allen weltweit experimentell ermittelten Daten in der leblosen Natur. Die Frage die sich dabei aber unweigerlich stellt, ist: Woher kam dann das erste Lebewesen?
Und so müssen alle Philosophien und Gedankengebäude, die diese uns überall umgebenden Naturgesetze nicht berücksichtigen, automatisch zu falschen Schlussfolgerungen kommen, da sie bedeutende Gesetzmäßigkeiten einfach übergehen und somit auf falschen Grundannahmen beruhen.

Logische Schlussfolgerung

Die Naturgesetzmäßigkeiten über Universelle Information haben sich nun unzählbar oft in der Erfahrung bewährt und wurden in keinem Laboratorium der Welt experimentell widerlegt. Die Grundlagen zum Thema „Code“ wurden von Prof. Dr. Werner Gitt bereits im Jahr 1982 veröffentlicht, und sie haben allen wissenschaftlichen Überprüfungen über ein Vierteljahrhundert standgehalten. Der Erfahrung nach weist die Gegenwart eines Codes immer auf einen vorangegangenen intellektuellen Prozess hin, denn jeder Code beruht auf Vereinbarung. Wir benötigen also bereits auf der zweiten Ebene der Information Intelligenz. Auch jeder Leser dieses Textes, der sie im Alltag überprüfen möchte, wird immer wieder bestätigen müssen, dass codierte Information einen Sender benötigt. Unvoreingenommene Menschen werden daraus schnell schlussfolgern können, dass die Lehre von der Entstehung des Lebens durch Zufallsprozesse einfach nur ein theoretisches Gebilde darstellt und in der Praxis überhaupt nicht möglich ist.
Und so ist es nur folgerichtig zu fragen, ob das Leben nicht doch aus einem zielorientierten Schöpfungsprozess stammt. Exakt von diesem Prinzip berichtet uns die Bibel. Hier wird die, aus Sicht der Informatik notwendige geistige Quelle der biologische Information, bereits auf der ersten Seite erwähnt: „Am Anfang schuf Gott.“
Die Evolutionslehre unterstellt hingegen, wie schon gesagt, dass die codierte Information in den Lebewesen keines Senders bedarf. Diese Aussage wird durch die tägliche Erfahrung der obigen Gesetzmäßigkeiten reichlich widerlegt. Darum liefern uns heute die Naturgesetze über Information die stärksten Argumente für die Entstehung der Lebewesen durch Schöpfung. Da dieser Zusammenhang für jede beliebige Information gilt, wird hier eines ganz deutlich:
Der genetische Code repräsentiert eine geistige Idee.
Die genannten Naturgesetze über Universelle Information treffen damit die Achillesferse der Evolutionstheorie und setzen deren wissenschaftliches Aus. Oder anders ausgedrückt: Jeder, der die Entstehung des Lebens durch evolutive Zufallsprozesse für denkmöglich hält, glaubt an ein „Perpetuum mobile der Information“. Auch Bruno Vollmert, ehemals Inhaber des Lehrstuhls für Makromolekulare Chemie an der Universität Karlsruhe, ist einer derjenigen Naturwissenschaftler, die aufgrund ihrer Forschungen zu dem Schluss gekommen sind, dass die Entstehung des Lebens durch chemische Evolution unmöglich ist, weil die makromolekularen Voraussetzungen gar nicht gegeben sind. Weitere Ausführungen sind nachzulesen in seinem Buch „Das Molekül und das Leben“. Hier eine Zusammenfassung.
Wenn sich Evolutionsanhänger aber dennoch nicht überzeugen lassen, dann zeigt das einmal mehr, wie stark mit diesem Denksystem ein tief verwurzeltes Glaubensbekenntnis zum Atheismus einhergeht, das große Gefahren in sich birgt. Man kann jetzt fragen, warum hat man sich dann so einseitig auf diese Evolutionstheorie versteift? Diese Antwort ist leicht zu geben: Gottlose Menschen akzeptieren kein Weltbild, das einen Schöpfer benötigt, sie wollen es nicht wahr haben, dass sie einmal vor einem allmächtigen Richter Rechenschaft über ihr gesamtes Leben geben müssen. Aber dennoch muss es jeder von uns. Und Atheisten sind sich bewusst, dass ihre persönliche Weltanschauung nur dann haltbar ist, wenn das Leben durch Evolution zustande gekommen ist. Daher müssen sie mit aller Macht der Vernunft und Unvernunft daran festhalten. Und obwohl nur blanke Unlogik die einzige Alternative zu einem Schöpfer ist, haben sich viele gegen Gott und für die Unvernunft entschieden. Die folgenden Zitate überzeugter Evolutionisten zeigen das sehr deutlich:
„Wie können anorganische Moleküle biologische Informationen bekommen und weitergeben, damit eine Urzelle entstehen kann? An und für sich ein unlösbares Problem.“
Prof. Dr. Manfred Eigen (* 9. Mai 1927 in Bochum, Bio- bzw. Physikochemiker, 1967 Nobelpreis für Chemie)
„Es ist absurd und absolut unsinnig zu glauben, dass eine lebendige Zelle von selbst entsteht, aber dennoch glaube ich es, denn ich kann es mir nicht anders vorstellen.“
Ernest Kahane (17.11.1964, Biochemiker, Vortrag in Cern bei Genf)
„Die Evolutionstheorie ist unbewiesen und unbeweisbar. Wir glauben aber daran, weil die einzige Alternative dazu der Schöpfungsakt eines Gottes ist, und das ist undenkbar.“
Sir Dr. Arthur B. Keith (1866-1955, schottischer Anatom und Anthropologe)
„Wir schlagen uns auf die Seite der Wissenschaft, trotz der offenkundigen Absurdität mancher ihrer Konstrukte … denn wir können einen göttlichen Fuß in der Tür nicht zulassen.“
Prof. Dr. Richard C. Lewontin (09.01.1997, Evolutionsbiologe, The New York Review)
„Die Evolutionstheorie ist eine weltweit anerkannte Theorie, nicht, weil sie bewiesen werden könnte, sondern, weil sie die einzige Alternative zur Schöpfung ist, an welche wir nicht glauben wollen.“
Prof. Dr. James Dewey Watson (* 6. April 1928 in Chicago, Biochemiker, 1962 Nobelpreis für Medizin)

Die Widersprüchlichkeit der Wissenschaft

Das folgende Bild zeigt den zwiespältigen Zustand in dem sich die Wissenschaft heute befindet sehr gut. Auf der einen Seite wird mit einem riesigen technischen Aufwand das Universum nach einem intelligenten Signal abgehört und andererseits wird die codierte Information in jeder einzelnen Zelle, ignoriert. Diese Inkonsequenz offenbart, wo das eigentliche Problem liegt: auf der Ebene der Philosophie, die hinter der Wissenschaft steht!
Aber trotz allen kritischen Stimmen unserer gottlosen Zeit, gibt es immer wieder anerkannte Wissenschaftler, die das Offensichtliche zugeben und den Mut besitzen, sich in aller Öffentlichkeit deutlich gegen das Evolutionsmodell auszusprechen. Zu ihnen gehört auch Michael Behe. Er ist Professor für Biochemie an der Lehigh University in Bethlehem, Pennsylvania und akzeptierte anfangs die wissenschaftliche Evolutionstheorie voll und ganz. Allmählich begann er aber die Evolution grundlegend in Frage zu stellen und entwickelte später die Überzeugung, dass es auf biochemischer Ebene Hinweise für die Existenz nichtreduzierbar komplexer Systeme gebe. In seinem weltbekannten Buch „Darwins Black Box“ schreibt er sehr treffend:
Während der vergangenen vier Jahrzehnte hat die moderne Biochemie die Geheimnisse der Zelle aufgedeckt. Das Wissen, dass wir vom Leben auf molekularer Ebene haben, wurde aus unzähligen Versuchen zusammengeflickt, in denen Proteine gereinigt, Gene geklont, elektronenmikroskopische Aufnahmen gemacht, Zellkulturen aufgebaut, Strukturen definiert, Reihenfolgen verglichen, Parameter variiert und Kontrollen durchgeführt wurden. Artikel wurden veröffentlicht, Ergebnisse überprüft, Rezessionen geschrieben, Sackgassen wurden beschritten und neuen Anhaltspunkten wurde nachgegangen. Das Ergebnis dieser angehäuften Anstrengungen die Zelle zu erforschen, das Leben auf Molekularebene zu untersuchen, ist ein lauter, deutlicher, durchdringender Schrei: „Design, Plan!“

Das Ergebnis ist so unzweideutig und so bedeutsam, dass es als eine der größten Leistungen in der Geschichte der Wissenschaft eingestuft werden muss. Die Beobachtung, dass Leben einem intelligenten Plan folgt ist von derselben Tragweite wie die Beobachtung, dass sich die Erde um die Sonne dreht, dass Krankheiten durch Bakterien verursacht werden, oder dass Strahlung gequantelt emittiert wird. Dieser große Sieg – so würde man erwarten – der durch den hohen Preis jahrzehntelanger, unermüdlicher Anstrengung erreicht wurde, sollte in den Labors rund um die Erde die Sektkorken zum Knallen bringen. Dieser Triumph der Wissenschaft sollte Heureka-Schreie aus zehntausenden von Kehlen hervorrufen, sollte Anlass zum Händeklatschen und Feiern sein, und vielleicht sogar als Entschuldigung für einen freien Tag gelten.

Doch – keine Flaschen wurden entkorkt, keine Hände klatschten. Stattdessen umgibt ein eigenartiges, verlegenes Schweigen die pure Komplexität der Zelle. Wenn das Thema in der Öffentlichkeit aufkommt, beginnen die Füße zu scharren und der Atem geht ein wenig schwerer. Im privaten Kreis reagieren die Leute etwas entspannter. Manche geben das Offensichtliche offen zu, blicken dann aber zu Boden, schütteln den Kopf und lassen es dabei. Warum greift die Gemeinschaft der Wissenschaft ihre aufsehenerregendste Entdeckung nicht begierig auf? Warum wird die Beobachtung des Designs mit intellektuellen Handschuhen angefasst? Das Dilemma ist: Wird die eine Seite des Elefanten mit dem Etikett „Intelligentes Design“ versehen, so könnte die andere Seite wohl mit dem Etikett „Gott“ versehen sein.