Die Schlüsselzahl 127

(Zusammenstellung u.a. aus dem Buch „Pyramiden: Wissensträger aus Stein“ von Axel Kitzke, Govinda-Verlag, Zürich 2006)

In diesem Artikel geht es um wichtige Parameter der Erde – in Verbindung mit antiken Maß-Systemen und dem heutigen Zoll und Meter, es geht um einen der Hauptcodes der Cheopspyramide, der Pyramiden Zentralamerikas sowie um einige generelle geometrische Prinzipien, die mit der Zahl 127 verbunden sind.
Einige dieser Ereignisse münden in verblüffende historische Zusammenhänge, die ihrerseits zu einer der grundlegendsten Menschheitsfragen führen: Worum geht es (auch hier) wirklich?

MASSE
1 Zoll = 2 x 1,27.. cm (2,54…)
(der ganz genaue Wert des Verhältnisses Zoll zu Zentimeter kommt weiter unten)
die alt-ägyptische, sakrale, „kosmische“ Elle hat eine Länge von 63,5cm (Hälfte von 127)
erhalten auch in
1 gos (Arabien) 63,5 cm
1 Braccio de seta (Italien) 63,8 cm
1 thuok (Vietnam) 63,9 cm
1 griechische Fingerbreite = 0,0635 engl. Fuß
und das hat sogar einen Bezug zur „Ur“-Rute mit 6 sakralen Ellen Länge (also theoretisch 381,381)
Nicht alle, aber einige besonders auffällige Ruten sind:
1 Roede (NL, bis 1815 gültig) = 12 voet (Fuß) = 380cm
1 Rute (Rheinische Rute, bis 1871 gültig) = 12 Fuß = 380 cm
1 Rute (Österreich) = 380 cm
(siehe die Zahl 378 weiter unten unter „Mathematik“)

Ableitung des „Ur“-Zolls
Den weiteren Ausführungen liegt der kosmische „Urzoll“ zugrunde, wie er von Axel Klitzke im Buch „Pyramiden: Wissensträger aus Stein“ aufgeschlüsselt wird. Dazu siehe untenstehend unter „Gibt es einen ‚Kosmischen Ur-Zoll‘?“ (statt 1 Zoll = 2,54 cm wird dessen Kehrwert zugrunde gelegt. Dieser betägt bis zur vierten Stelle hnter dem Komma: 1/0,3937 = 2,54 000 508 001 016 002 032 004 064 008 128..)
1 Urzoll = 100/39,37 = 1/0,3937 = 2,54 000 508 001 016 002 032 004 064 008 128..)
Überdies lautet die Formel für die Länge des amerikanischen Fußes: 1ft = (12 inch) = 1200/3937 m und enthält im Nenner die gleiche Ziffernfolge wie bei dem „Urzoll“ (dies u.a. laut dem „Kleinen Handbuch der Maße, Zahlen, Gewichte und der Zeitrechnung“ von Wolfgang Trapp auf Seite 122)

Poldurchmesser der Erde und „die drei Heiligen Maße“
12 000 000 Hunab = 127 127 254 2,54 508… cm = Poldurchmesser der Erde
20 000 000 ägypt. Ellen = 1271272542,54508… cm = Poldurchmesser der Erde
500 500 000 Zoll = 1271272542,54508… cm = Poldurchmesser der Erde

eine sakrale Elle entspricht 25 englische Zoll ( wenn 500 500 000 Zoll = 12712,7… km)
1 Hunab = 1 sE/0,6 also 127,127254254508 /2 / 0,6 = 105,9393785… cm
1 Hunab = 3/5 ägypt. Ellen (127,127254254508/2) / (3/5)

ebenso ist
005,005 x 1 Zoll (5hoch1) = 12,7127 254 254 5… cm
025,025 x 1 Zoll (5hoch2) = 63,563 627127 254 508… cm = 1 sakrale Elle (sE)
125,125 x 1 Zoll (5hoch3) = 317,81813563 627 127 254 254cm = 3 Hunab

Bei Klitzke s. 26 und 27ff findet sich ein äußerst wertvoller Einstieg in die Welt der materiellen, immateriellen und antimateriellen Schwingungsfolgen/-dimensionen, der sich aus der Gesetzmäßigkeit der Primzahl 127 im Zoll, Fuß und Yard ergibt, gefolgt von einem Hinweis, wie es möglich ist, Quantitäten und Qualitäten von Zahlen im Sinne der Genesis zu beschreiben (als geplantes Buch)….

KOSMOLOGIE
1,2732 x 10 hoch 9 qkm = die elliptische Schnittfläche der Erde über beide Pole
12732 km ist nah an 12.734 km = mittlerer Durchmesser (Pol : Äquator), das variiert aber je nachdem, wo man misst.
12732,3954 = somit 40-tausendste Teil des Erdumfanges geteilt durch Pi [s. Meter bez. mittlerer Erdumfang ~ 40.000 km. U=2 \pi \cdot 6370 km = 40024 km)].
1,2732…x 108 km2 beträgt die elliptische Schnittfläche, wenn man die Erde über beide Pole halbiert (wenn man die „Planparameter“ der Erde verwendet!)
0,002.732… = Streckenabschnitt, den die Erde täglich im Schnitt zurücklegt (reziproker Wert der Anzahl der Tage eines Jahres = 1/365,2425)

27,32 Tage = ~ Umlaufdauer des Mondes um die Erde (siderischer Monat)
27,3 = mittlere Eigenrotation der Sonne (synodische Rotation)
273 m/sec2 = Schwerebeschleunigung der Sonne
0,273 x Erdradius = Mondradius
0,273 cm/sec2 = Bahnbeschleunigung des Mondes um die Erde
0,002732.. = reziproker Wert der Tage eines Schaltjahres
2,732 K = Temperatur der kosmischen Hintergrundstrahlung

PHYSIK, MEDIZIN
-273,2°  absoluter Temperatur-Nullpunkt (somit Gefrierpunkt von Wasser = 273,2 K)
1/273,2 = Ausdehnung/Schrumpfung von Gasen pro Grad Celsius
273,2 = Durchschnittsdauer von Schwangerschaften
27 Tage ist ca. die Dauer einer weiblichen Periode entsprechend dem siderischen Monat
(127 mal stärker seien die Implosionskräfte als die Explosionskräfte (nach Felix Ehrenhaft, in: Callum Coats: „Naturenergien verstehen und nutzen“)
(…es gibt sicher noch viele weitere Fakten, die zu sammeln lohnenswert sind….)

MATHEMATIK
1+2+4+8+16+32+64 = 127
(entspricht 1×127=127, 2×127=254, 4×127=508, 8×127=1016, 16×127=2032, 32×127=4064, 64×127=8128,
analog zum oben vorgestellten Poldurchmesser der Erde 1271272542,54508… cm
bzw. dem weiter unten erklärten „Urzoll“ von 1/0,3937 = 2,54 000 508 001 016 002 032 004 064 008 128)

1,2732 = 4/pi (Verknüpfung mit der Zahl Pi !!!), was zugleich das Maß für die Quadratur des Kreises ergibt! = 1,2732 = Verhältnis jedes Umfanges eines Quadrates zum Kreisumfang, wenn Seitenlänge = Kreisdurchmesser = 1,2732 = Kreis, dessen Umfang identisch ist mit Umfang eines Quadrats mit Kantenlänge von 2r (siehe oben!).Die Wurzel aus 1 x Wurzel aus 1,2732.. bildet den Flächeninhalt des Einheitskreises
Die Wurzel aus 2 x Wurzel aus 1,2732.. = 2 x Einheitskreis zum Quadrat, und das beliebig (ganzzahlig) aufsteigend.
Ebenso verhält sich der Flächeninhalt zum Durchmesser wie 1 x 1,2732 zu Wurzel aus 1 x 1,2732.. und wie oben aufsteigend.
Die Teile der Zahl 127, 273(2) haben ihrerseits kosmische Bedeutung. Dazu gehören die 12, 27, 3, 32, die 72, wodurch es eine Verknüpfung zur 144 gibt, ebenso die umgekehrte Reihenfolge 2-3-7-2-1, und damit die 23, 37, 72, 21

PYRAMIDE
die Summe aller Zahlen von 1 bis 27 ist eine sehr beliebte Zahl bei Maßen (s.o.) und Tempelbauten = 378 (z.B. innere Länge des Sarkophags in der Cheopspyramise = 3,78 Königliche Ellen)
Außenverkleidung einer Basiseite der Cheopspyramide besteht aus 127 Kalksteinblöcken, folglich: 2 Seiten 254, vier Seiten 508.
In der Höhe der 127en Schicht haben die Pyramidensteine (was? eine Höhe? von) 144 x 1,27 Zoll.
Steigungsverhältnis zwischen Gesamthöhe und halber Basislänge = tan alpha = 1,2732, entspricht dem Winkel von 51,853625… Grad = 51°51’13,5″
Basislänge der Gizeh-Pyramide plus 2x90cm (Fundamentüberkragung) = 23 216 cm /(127,127254254508/2 = 1 sE) = 365,2403277 = Anzahl der Tage pro Jahr (heute: 365,2422 Tage wegen Zunahme des Erdvolumens). etc.
Dazu gibt es noch viele weitere Beispiele, die hier aber zu sehr ins Detail gehen würden…

Fazit:
Hier handelt es sich offenbar um einen Universalschlüssel, wie die alten sakralen Maße und sogar der Meter miteinander verknüpft und in die kosmischen Maße mit eingebunden sind. Denn die Maße von Sonne und Mond und alle drei zueinander lassen sich wieder auf einfache Weise damit verknüpfen…
Insgesamt gibt das einen unglaublichen „Zahlenteppich“ heiliger Zahlen und Geometrien…

Gibt es einen „Kosmischen Ur-Zoll“? Wie lautet sein Schlüssel?

Man sagt:1 Zoll = 2,54 cm. Das scheint aber nicht ganz genau zu stimmen!
Kitzke schreibt unter http://www.hores.org/word/2.1..htm:
„Im Internet (www.alien.de/doernenburg/pyramid7.htm) fand ich eine bezüglich der Herkunft des Zolls folgende Informationen:
Zu diesem Maß ist festzustellen, dass einige Engländer des 19. Jahrhunderts der Meinung waren, dass sie von ihrer Abstammung her allen anderen Völkern überlegen seien. Eine populäre Theorie sagte, sie seien einer der verlorenen Stämme Israels, und das von ihnen verwendete Inch stamme direkt von Gott. Denn Inch soll sich bereits im Namen vom Propheten Enoch her ableiten! Damit erachteten viele Engländer, auch gelehrte Häupter, dieses Maßsystem als das einzig natürliche und wahre.“
Die Idee einer gottgewollten „Welt-Herrschaftselite“, eines „auserwählten Volkes“ ist wohl nichts Geringeres als die Grundlage von jeglichem Faschismus und Diktatur. Und was liegt da näher, als der Gedanke, sich (u.a.) mit den „absoluten Maßen“ zu schmücken?… Doch schauen wir uns weitere Begründungen an:

In englischen mystischen Kreisen existiert heute noch ein verborgenes Wissen, dass zum Teil auf den Propheten Enoch zurückgehen soll. Hierzu gehört, dass der ursprüngliche Abstand zwischen beiden Polen der Erde (Poldurchmesser) 500 500 000 Zoll betrug. Das ist immerhin auf ungefähr eine halbe Daumenlänge genau bemessen. Diese Angabe entspricht einer Präzision, die uns auch heute noch vor eine gewaltige Herausforderung stellt. Nach anderen alten Quellen, die sich im Dunkel der Vergangenheit verlieren, soll dieser Poldurchmesser in einer anderen Maßeinheit, der sakralen Elle (= sE), 20 000 000 dieser Ellen entsprochen haben. Dabei ging man davon aus, dass diese Elle 25 Zoll entspricht, d.h. 63,5 cm. Es ist nicht möglich, mit der Angabe in Zoll und mit der Angabe in sakralen Ellen auf einen einheitlichen Poldurchmesser zu kommen. Man kann daher direkt keine Proportionalität ablesen. Die Überprüfung zeigt den deutlichen Unterschied:
500 500 000 inch, d.h. multipliziert mit 2,54 = 1 271 270 000 cm = 12 712,700 km
Heute wird der Poldurchmesser mit einer Länge von 12 713,560 km angegeben
20 000 000 sE × 63,5 = 1 270 000 000 cm = 12 700,000 km
Die Abweichung beträgt immerhin 12,7 km ! <<
Das kann es also nicht sein!

Klitzke kommt auf den kosmischen „Urzoll“ über den obigen Schlüsselwert. Er ergibt sich einfach daraus, dass man von der offiziellen Angabe zurückrechnet, unter Weglassen aller Werte hinter der vierten Kommastelle. D.h. die offizielle Angabe, „1 cm = =0,3937 Zoll“ ist nicht das Gleiche wie andersrum „1 Zoll = 2,54 cm“, denn 1/2,54 = 0,393700787401…  Trotzdem macht diese asymmetrische Ungenauigkeit sehr viel Sinn, wie ja aus diesem gazen Artikel hervor geht.
Vergleichbar dazu steht unter http://de.wikipedia.org/wiki/Angloamerikanisches_Ma%C3%9Fsystem folgendes: „Grundeinheit ist das internationale Zoll, dessen Relation zum Meter seit dem 1. Juli 1959 international einheitlich auf exakt 2,54 cm festgelegt ist (Übereinkunft von 1958). Davon weicht lediglich das US-amerikanische Landvermessungszoll (US survey inch) ab, das genau 100/3937 m lang ist.“
Die Überraschung dabei: 1/0,3937 = 2,54 000 508 001 016 002 032 004 064 008 128.. Fällt da (spätestens jetzt) etwas auf? Das ist jeweils die Verdoppelung von 1,27 !!! bzw. das Vierfache von 63,5/100 (siehe 2 Absätze weiter)
Wenn man also annimmt, der Urzoll habe den Wert 1/0,3937, und wir multiplizieren ihn mit der Enoch’schen Zahl von 500 500 000, siehe da, dann bekommen wir genau 12712,72542545 km (schreibe: 127 12,7 254 254 508…)

Rechnen wir 500 500 000 Zoll / 20 000 000 Ellen = 025,025.
Dieses x 1 Urzoll (also 025,025*1/0,3937 cm) ergibt 63,563 627 127 254 254… cm
63,563… x 20 000 000 = 1271272542542,5…. cm /100000 = 12712,7… km
Außerdem ist dieses Ergebnis ganz ähnlich der ursprünglichen Zahl des Urzolls, nur beginnt die Periodik an der 7. Stelle und setzt sich stets mit 3 bzw. 2 Nullen dazwischen fort. Eine Logik der Teilbarkeit durch fünf?
Also: 127 12,7 254 254 508 km = Poldurchmesser. Und 2,54 000 508 001 016 002 032 004 064 008 128 cm = ein Urzoll

Damit lässt sich dieses Verhältnis mathematisch klar ausdrücken. Aber wie sieht es in der Realität aus?
Dazu schreibt Klitzke:
….Den Kritikern will ich natürlich an dieser Stelle gleich einräumen, dass dieses Maß heute nicht mehr genau stimmt. Das kann verschiedene Gründe haben, z.B. der, dass die Erde einem Expansionsprozess unterliegt. Gemäß Prof. Konstantin Meyl soll der Durchmesser jährlich um circa 3 bis 5 cm zunehmen. Somit brauchen wir uns nicht daran aufzuhalten, dass mit Enochs Maßangabe der Poldurchmesser gegenüber dem heute wissenschaftlich akzeptierten Poldurchmesser um rund 800 m zu klein ausfällt. (Man könnte also nebenbei von da das Alter der enochschen Überlieferung zurück berechnen…)

„Cui boni“ (wem nützt es) oder: Macht Geheimhaltung Sinn? – Die Frage der Ethik

Stellt sich also am Ende die Frage: Wurden wir nur auf eine falsche Fährte gelockt, wenn es offiziell heißt, der Meter sei der 40.000ste Teil des äquatorialen ErdUMFANGES (was ja nicht mal rein rechnerisch stimmt)? Ist es besser, wenn der wahre Rekonstruktionsschlüssel nicht allgemein bekannt ist?
Kann es für eine derartige Irreführung bzw. Geheimhaltung einen plausiblen Grund geben?

Schauen wir uns die Sache näher an: Wer die „reine Stimmung“ beherrscht, hat den perfekten Zugang zu den Schwingungsprinzipien, denen die gesamte Natur gehorcht. Er kann also damit über die Resonanzgesetze die Welt manipulieren („regieren“). Das allein ist Grund genug, vorsorglich die Spur zum eigentlichen Zusammenhang, den Schlüssel zu den genauen, harmonikal miteinander stimmigen Maßen zu verwischen, um ihn nur einer „Elite“ vorzubehalten (Obzwar sie nun mit dem Werk von Axel Klitzke für jene zugänglich sind, die das Glück haben, sein Werk zu kennen). Hilft uns das aber weiter?

Die Geschichte, v.a. die des Wahnsinns eines globalen Rüstungswettbewerbs, zeigt deutlich, dass es überhaupt keinen Schutz bedeutet, sondern eher das genaue Gegenteil, wenn eine Elite, egal ob wissenschaftlich oder politisch, die Natur manipulieren kann. Was zur Frage führt, wer denn wirklich fähig ist, damit verantwortungsvoll umzugehen.

Die bekannteste „Elite“ im alten Griechenland, deren Lehre ebenfalls auf den Schwingungsprinzipien des Universums fußte, war die Schule des Pythagoras. (Immerhin gab es sie 800 Jahre lang!) Auch sie pflegte eine „elitäre“ Geheimhaltung, aber eine, die sogar einen entscheidenden Schritt weiter ging: Jeder, der das Wissen um die kosmischen Schwingungsgesetze zum eigenen Vorteil zu nutzen versuchte, wurde aus dem Kreise der Initiierten mit Schmach und Schande verstoßen. Das Wissen durfte nicht veräußerlicht, zu einem „Objektverständnis“ werden. Es war also mit anderen Worten strengstens verboten, Bedürfnisbefriedigung über die Knechtung der Natur zu erlangen, das geheime Wissen durfte nur der Wesenserkenntnis und Selbstbemeisterung und damit der INNEREN Befreiung aus den Banden des Leidens dienen. Erinnern wir uns in dem Zusammenhang an die nach wie vor gültige Unterscheidung von „schwarzer“ und „weißer“ Magie. Heute wurde zwar Magie durch Technik ersetzt, aber zwischen beiden besteht kein Unterschied, was den Beweggrund, das menschliche (EGO-)Motiv zur Handhabung der Naturgesetze betrifft. Ist doch die Kardinalfrage stets die gleiche: zu wessen Wohl oder (einseitigem) Vorteil? Hierin gründet jegliche Ethik! (Und wir verlassen damit – „leider!“ – das Terrain moderner Naturwissenschaft)
Die Frage: „Wie hilft uns das weiter?“ ist somit keine technische, sondern eine zutiefst ethische !!! Der Zentralschlüssel des Menschen ist nicht, was wir wie berechnen können, sondern bleibt stets der gleiche: Welche Ziele verfolgen wir überhaupt?

Eine umfassende Antwort darauf lässt sich sehr wohl erkennen, und die lautet: Wir versuchen die Natur (oder „Welt“) unserem Willen zu unterwerfen, weil und so lange wir uns als MÄNGELWESEN begreifen. Oder anders gesagt – die gesamte Natur als behaftet mit tausenderlei Mängel, die wir wissenschaftlich oder wie auch immer zu beheben versuchen.
Aber worum geht es wirklich? Geht es um die moderne, allumfassende „Verdinglichung allen Seins“ – also um MANIPULATION? Wem nützt es, wenn wir rundum munter drauflos manipulieren, aber uns damit von uns selbst ablenken? Kann es da überhaupt noch um Manipulation gehen, oder ist Manipulation genau der Weg, den die „Titanic“ geht? Welchen Sinn macht es, das, was wir „Natur“ nennen, im Außen zu beherrschen („Bedürfnisbefriedigung“), aber genau das als Ausrede verwenden, um die Arbeit an uns selbst, also ganz persönlich im Inneren zu vernachlässigen? Geht es um Fremdbeherrschung oder Selbstdisziplin? Oder um eine Synthese, die aber zugleich eine neue, übergeordnete Qualität darstellt?
„Was nützt es, wenn der Mensch die ganze Welt beherrscht, er aber damit Schaden nimmt an seiner Seele?“ Genau das müssen wir uns heute an vorderster Stelle fragen! WIR SELBST SIND NATUR! Was also ist ZUM WOHLE ALLER UND DES GANZEN?