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Monat: November 2016

Meditation

Meditation

Was Ist Meditation?

Meditation erweitert die Selbstwahrnehmung und ist ein Werkzeug für die Wiederentdeckung unserer inneren Intelligenz. Sie wird seit Tausenden von Jahren praktiziert, dabei geht es nicht darum, den Geist zu zwingen, ruhig zu sein, sondern darum, die Stille zu finden, die bereits da ist und sie zu einem Teil Ihres Lebens zu machen. Diese Stille ist die Wiege des Glücks, der Kreativität und unendlicher Möglichkeiten. Aus diesem Bereich der reinen Potenzialität strömen unsere Inspiration, unsere intuitiven Gedanken und unser tiefstes Gefühl der Verbundenheit mit dem Universum. Durch regelmäßige Meditation können Sie Ruhe und Stille in Ihren Körper und Geist erreichen, um so ein Leben in mehr Mitgefühl und Erfüllung zu erschaffen. Meditation ist eine Reise in die Mitte unseres Wesens; eine Reise zu emotionaler Freiheit und eine Reise in das Wiedererwachen unseres unbeschränkten Selbst.

Wirksamkeit der Meditation

Meditation ist eine Arznei. Es ist die einzige Medizin, die es gibt. Vergiß also deine Probleme, gehe einfach in die Meditation hinein. (Osho).

Die Wirksamkeit der Meditation ist in zahlreichen wissenschaftlichen Studien untersucht worden. Bei Menschen, die regelmäßig meditieren, konnten unter anderem folgende Wirkungen beobachtet werden:

  • Meditation stärkt das Immunsystem und vermindert die Anfälligkeit für Krankheiten.
  • Das Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen wird deutlich reduziert.
  • Meditation hilft Ängste abzubauen und Depressionen vorzubeugen.
  • Der physiologische und mentale Alterungsprozess verlangsamt sich.
  • Fast alle Praktizierenden berichten von einer Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens.
  • Wer meditiert wird innerlich ruhiger und gelassener.
  • Das Bedürfnis nach schädlichen Gewohnheiten und Suchtverhalten nimmt ab.
  • Das vermehrte Auftreten von mit Tiefenentspannung einhergehenden Gehirnwellen erklärt die entspannende und stressmindernde Wirkung der Meditation.
  • Meditation fördert die Kreativität und intuitive Intelligenz.
  • Sie vertieft die Selbstwahrnehmung und steigert die Kommunikationskompetenz, indem sie ein fließendes Gewahrsein der eigenen Gedanken und Vorstellungen sowie der körperlichen und seelischen Empfindungen ermöglicht.
  • Meditation ist ein hilfreiches Element der Individuation.
  • Sie führt auf Dauer unwillkürlich zur Überwindung dualistischer Denk- und Verhaltensmuster und stärkt auf diese Weise das Selbst- und Urvertrauen.

Angesichts der enormen Vorteile, die das Meditieren bietet, stellt sich die Frage, warum nur relativ wenige Menschen meditieren, und warum fast jeder Zweite die Meditationspraxis bereits nach kurzer Zeit beendet, wie verschiedene Untersuchungen belegen (zum Beispiel eine Studie der Universität Potsdam aus dem Jahr 2004).

Den Hauptgrund für die niedrige Meditationsquote und die hohe Abbruchrate sehe ich darin, dass Meditation die Bereitschaft erfordert, die Wirklichkeit so zu sehen, wie sie ist. Wie unbefriedigend das eigene Leben auch empfunden werden mag, die meisten Menschen halten lieber daran fest als das Risiko einer grundlegenden Veränderung einzugehen. Wer aber regelmäßig meditiert, muss damit rechnen, dass sich sein Selbst- und Weltbild grundlegend wandeln wird. Das alte hyperreflektierende Selbst wird allmählich durch ein präsentes Selbst ersetzt, da der leere Raum, den wir uns in der Meditation zur Verfügung stellen, sukzessive all unsere Ego-Konzepte schluckt. Bei vielen Meditierenden löst das eine Angst vor der Leere (horror vacui) aus, was sie dazu veranlasst, gar nicht erst mit dem Meditieren anzufangen, oder es schnell wieder aufzugeben.

Ob Du richtig meditierst oder nicht, kannst Du am besten daran messen, inwieweit die oben beschriebenen positiven Wirkungen sich einstellen. Anfänger begehen häufig den Kardinalfehler, durch Meditation bestimmte Ziele erzwingen zu wollen. Meditation ist jedoch das Gegenteil von Wille und Zwang. Es geht zunächst darum, ebenso entschlossen wie absichtslos einfach nur wahrzunehmen, was geschieht.

Tauchen während dieser frei schwebenden Achtsamkeit Einsichten und Handlungsimpulse auf, kann es besonders für Anfänger sinnvoll sein, diese nach einer Meditation stichpunktartig festzuhalten. Es wäre aber wiederum ein Fehler, die neu gewonnenen Einsichten mit der Brechstange in Handlungen umsetzen zu wollen. Stattdessen sollte man die meditative Haltung im Sitzen immer mehr auf den gewöhnlichen Alltag ausdehnen und einfach nur beobachten, wie aus neuer Wahrnehmung neue Wirklichkeit wird. Je weniger egobezogen wir wahrnehmen, desto mehr erschließt sich uns, was die Welt im Innersten zusammenhält, wie Goethe es formuliert hat.

Diese Art des In-der-Welt-Seins wird im Taoismus seit Laotse als Wu wei bezeichnet. Es handelt sich um die fundamentale Einsicht, dass es ein universelles Wirkprinzip (Tao) gibt, das uns in allem begleitet und prägt, was wir tun oder unterlassen. Die großen Meditationsexperten aller Zeiten, besonders die Zen-Buddhisten, erklären übereinstimmend, dass wer regelmäßig wach und zwanglos meditiert, früher oder später zu dem Punkt kommt, wo er hinter den dualistischen Fassaden der phänomenalen Welt die Einheit von allem entdeckt. Diese Erfahrung wird als Erwachen, Erleuchtung, Satori usw. bezeichnet.

Dieser transzendente Aspekt der Meditation ist vielen westlichen Menschen fremd oder gar unheimlich. Sie haben meist nur die weltlichen Vorteile des Meditierens im Auge, was am Anfang auch überhaupt kein Problem darstellt. Wer aber ernsthaft meditiert, wird sich auf Dauer der transzendenten Ebene nicht verschließen können, es sei denn, er blockt diese bewusst ab. Dann aber gerät der gesamte Meditationsprozess ins Stocken, da alles Zwanghafte den freien Energiefluss auf der physischen wie auf der mentalen Ebene blockiert.

Wer mit dem Meditieren beginnt, sollte wissen, worauf er sich einlässt, denn Meditation bedeutet eine kopernikanische Wende bezüglich des In-der-Welt-Seins. Uns wird allmählich oder blitzartig bewusst, dass es im Universum keine Grenzen gibt, außer denen, die unser dualistisches Denken selbst gezogen hat.

Jeder der meditiert, macht seine eigenen unvergleichlichen Erfahrungen, und doch lassen sich gewisse allgemeine Entwicklungsphasen beobachten, die während eines jahrelangen Meditationsprozesses gewöhnlich durchlaufen werden. Um vor allem Anfängern eine Orientierungsmöglichkeit zu bieten, beschreibe ich diese weiter unten als die sechs Stufen der Meditation.

Meditation findet nicht im luftleeren Raum statt. Sie sollte den zivilisatorischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen angepasst sein. Für westliche Menschen ist es besonders wichtig, die persönlichen Lebensumstände so weit wie möglich zu vereinfachen und die aus der Meditation gewonnene Kraft gleichermaßen geschickt für das eigene Leben einzusetzen wie für alle übrigen Lebewesen. Nur so kann man in einem materialistisch verseuchten Umfeld körperlich und seelisch gesund bleiben.


Sinn der Meditation und wie meditiere ich richtig

„Wenn ich mich zum Meditieren mit geschlossenen Augen auf einen Stuhl setze, schlafe ich oft nach kurzer Zeit ein. Wie kann ich mich wach halten, ohne mich anzustrengen? Kannst du vielleicht auch etwas über den eigentlichen Sinn von Meditation sagen?“

Es ist eine Frage der Balance, wie wenn du ein Pferd reitest. Die Zügel sind die Aufmerksamkeit. Wenn du die Zügel zu fest nimmst, dann ist da viel Anstrengung, die Anspannung steigt, die Gedanken fangen zu rennen an und du rennst mit ihnen, bis dich das Pferd abwirft. Wenn die Zügel zu locker sind, dann geht Entspannung in Schlaf oder in Tagträumerei über. Im Alltag ist die Aufmerksamkeit häufig neben allem was im Außen geschieht auch noch auf all die Worte und Bilder und Gedanken gerichtet, die im Inneren ablaufen. Man ist völlig vertieft und gefangen in all dem was da zu sehen, zu hören, zu denken ist. Tausend Dinge laufen ab – die meisten davon völlig unbewusst. Tausend Dinge zu wollen, zu sollen, zu wünschen, zu mögen, nicht zu mögen. Tausend Stimmen im Kopf, die miteinander diskutieren. Und dennoch: in Wahrheit ist gleichzeitig die Stille immer da, wie der unendliche Raum – du bemerkst sie nur nicht. In Meditation richtest du die Aufmerksamkeit auf die Stille. Immer noch steigen zunächst Gedanken und Bilder und Gefühle auf. Du unterdrückst sie nicht, du lässt sie geschehen, aber du berührst sie nicht, du folgst ihnen nicht, du reitest nicht auf deinen Gedanken davon, du badest dich nicht in deinen Gefühlen. Sondern du sitzt still, lässt Gedanken kommen und gehen, lässt Gefühle kommen, fühlst sie, lässt sie gehen und bleibst still und unbewegt dabei. Bleibst ganz jetzt, ganz hier, ganz wach dabei. Und du beginnst den Raum zu bemerken in dem all das geschieht. Du beginnst die Lücken zwischen den Gedanken, zwischen den Gefühlen zu bemerken, in denen die wahre Natur deines Geistes – die ursprüngliche spiegelgleiche Klarheit offen zutage tritt. Stille. Raum. Niemand da. Reines Beobachten, ohne jemanden der beobachtet. Nur Sein. Aber jetzt versuche nicht die Lücken festzuhalten, die Stille festzuhalten. Denn kaum versuchst du das, ist da wieder jemand, der will, der strebt… sind da die tausend Stimmen und tausend Dinge … der Lärm beginnt von neuem – wie in dieser Geschichte: Vier Zen-Schüler, die enge Freunde waren, versprachen einander, sieben Tage lang Schweigen zu bewahren. Am ersten Tag waren sie alle still. Ihre Meditation hatte Glück verheißend begonnen, aber als die Nacht kam und die Öllampen trübe wurden, konnte sich ein Schüler nicht zurückhalten, einem Diener zuzurufen: “Sieh nach den Lampen!“ Der zweite Schüler war überrascht, den ersten reden zu hören. „Wir sollten doch kein Wort sprechen“, sagte er. „Ihr seid beide dumm. Warum redet ihr?“ fragte der dritte. „Ich bin der einzige, der nicht gesprochen hat“, stellte der vierte Schüler fest. Bleib da, ganz still und ohne Absicht. Das ist wichtig. Meditation ist absichtslos, will nirgends hin und fragt noch nicht mal nach dem Sinn. Und lass zu, dass der Duft der Meditation sich in deinem ganzen Leben ausbreitet. Beschränke Meditation nicht auf die Zeit, die du vielleicht still sitzt – lass Meditation dein ganzes Leben durchdringen in jedem Tun und jedem Nicht-Tun.

Quelle: Pyar Februar 2002 www.pyar.de


Die Meditation und ihr Ruf

Die Meditation kam immer wieder in Verruf und wurde auch immer wieder neu entdeckt – hier ein Text des spanischen Mystikers Johannes v. Kreuz (1542 – 1591):

Zitat:
Es gibt geistliche Führer, die kein Verständnis haben für Menschen, die sich in friedvoller Kontemplation befinden. Da sie selber nicht so weit gelangt sind und nicht erfahren haben, was es heißt, über das ruhelose Denken hinausgelangt zu sein, meinen sie, die anderen täten nichts. Solche Führer wissen nicht was der Geist ist. Sie handeln überaus ehrfurchtslos gegenüber Gott, da sie mit ihrer plumpen Hand in das Werk seiner Hände hineinpfuschen. Es hat Gott viel gekostet, jene Menschen so weit zu fördern…
Dann kommt so ein Seelenführer, der nur draufloszuhämmern versteht und mit dem Seelenvermögen wie ein Grobschmied umgeht. Und weil das seine ganze Weisheit ist und er nichts Höheres kennt als die betrachtende Meditation, wird er sagen: ‚Genug, lasst dieses Stillesein, es ist nur Müßiggang und Zeitverschwendung. Nehmt euch etwas vor, denkt nach und vollzieht innere Akte! Ihr müsst verwirklichen was in euch ist, alles andere ist Betrug und Faulenzerei!‘
Solche Seelenführer mögen sich bewusst machen, dass der eigentliche Beweger und Führer der Seelen ja nicht sie sind, sondern der unablässig um sie bemühte Heilige Geist; dass sie nur Wegweiser sind kraft des Glaubens. So sei denn ihr ganzes Bestreben, die Menschen nicht eigensinnig ihrer eigenen Weise anzugleichen, sondern sich zu prüfen, ob sie den Weg erkennen, den Gott die Anderen führt. Und wenn sie ihn nicht erkennen, sollen sie jene Gott überlassen, anstatt ihnen ein Ärgernis zu geben.



Sechs Stufen der Meditation

Kein Guru kann einem diese Erfahrung vermitteln. Sie stellt sich dann ein, wenn der Praktizierende geduldig, offen und absichtslos meditiert:

„Jedes Anlehnen, an wen oder was auch immer, führt zu nichts. Wichtig ist die eigene, persönliche Intuition, die Arbeit an sich selbst“

(Chögyam Trungpa, Die Insel des Jetzt im Strom der Zeit, Fischer Verlag, Frankfurt/M, 1998, S. 202)

In diesem Sinne sollen die im Folgenden aufgeführten sechs Stufen der Meditation verstanden werden, nicht als Anleitung, sondern als Möglichkeit der Selbstorientierung.

Sie sind lediglich mögliche Entwicklungsphasen, die sich im Laufe eines langen Meditationsprozesses ergeben können. Je mehr man sie anstrebt und erwartet, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man beim Meditieren keinen Schritt vorankommt. Meditation ist das Gegenteil von Etwas-erreichen-wollen. Wer das begriffen hat, und nichts mehr erreichen will, dem wird das Tao reichen, was er wirklich braucht.

  1. Selbstbeobachtung
  2. Selbsterfahrung
  3. Selbstintegration
  4. Selbsttranszendenz
  5. Selbstauflösung
  6. Nichtdualität – Leere – Tao – Nirvana

1. Selbstbeobachtung

In aufrechter Haltung und mit wachem Geist beginnen wir mit der Selbstbeobachtung . Wir lenken unsere Aufmerksamkeit auf den Fluss des Atems. Ohne jegliche bewusste Steuerung beobachten wir ganz einfach, wie wir ein- und ausatmen. Dabei registrieren wir, dass unentwegt Gedanken in uns aufkommen, die unsere Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen und von der Beobachtung des Atmens ablenken.

Nun beobachten wir diese Gedanken: wie sie entstehen, ihren Verlauf nehmen und sich schließlich auflösen, um neuen Gedanken Platz zu machen. Besonders am Anfang unserer Meditationspraxis verlassen wir immer wieder unsere beobachtende Haltung und gehen ganz in den Gedanken auf. Irgendwann merken wir das und begeben uns wieder in die Beobachterrolle. Manchmal haben wir starke körperliche Gefühle wie Schmerz- und Lustempfindungen, die unsere Aufmerksamkeit ablenken. Wir werden uns dieser Gefühle bewusst und beobachten sie einfach, ohne sie verändern zu wollen.

2. Selbsterfahrung

Sind wir nach ausreichender Übung in der Lage, die Beobachterposition weitgehend aufrecht zu erhalten, befinden wir uns in einem kontinuierlichen Prozess der Selbsterfahrung. Wir nehmen bewusst wahr, wie wir atmen und was wir denken und fühlen. Dabei werden wir mit Gedanken und Gefühlen konfrontiert, die zum ersten Mal in uns die Schwelle zum Bewusstsein durchbrechen. Unser persönliches Unbewusstes nutzt die offene Haltung, die wir in der Meditation einnehmen, um verdrängtes Material an die Oberfläche zu befördern.

Hier handelt es sich überwiegend um verdrängte Sorgen und Ängste sowie um bisher unbewusste Wünsche und vielversprechende Ideen. Anfänger, die ohne einen erfahrenen Begleiter meditieren, kapitulieren meist an dieser Stelle. Sie hatten erwartet, dass die Meditation sie beruhigt, und nun geschieht das Gegenteil: Man ist aufgewühlt, gestresst, verunsichert. Wer hier durchhält, wird erleben, dass diese Phase nur von kurzer Dauer ist. Die einst gefangenen Flaschengeister verflüchtigen sich, wenn der Korken regelmäßig vom Flaschenhals entfernt wird. Man ist seine Ängste und Sorgen, Wünsche und Ideen nicht los, aber sie verlieren mehr und mehr an Macht über uns.

In dieser Phase der Meditationspraxis erfahren wir also, dass unser Selbst viel mehr beinhaltet, als wir bisher dachten. Wir werden uns unserer dunklen Seite, das heißt unseres Schattens (C.G. Jung) bewusst, was schmerzhaft und irritierend sein kann und sogar eine persönliche Krise auslösen kann. In diesem Fall sollte man sich an einen erfahrenen Meditationslehrer oder Therapeuten wenden, der dabei hilft, die Krise positiv zu bewältigen.
3. Selbstintegration

Nun befinden wir uns auf der Stufe der Selbstintegration. Die wesentlichen Elemente des Selbst, die uns im Prozess der Selbsterfahrung erstmals bewusst geworden sind (besonders der Schatten, zu dem auch all unsere noch nicht gelebten Lichtseiten gehören), müssen integriert werden, damit wir eine neue lebensfähige Persönlichkeitsstruktur entwickeln können.
In dieser Phase werden wir uns unserer Projektionen bewusst, das heißt der Tatsache, dass wir unsere verdrängten Bewusstseinsinhalte oder Persönlichkeitsanteile auf andere Menschen projiziert haben und zwar in Form von Idealisierungen und Verteufelungen. Wir erkennen, wie wir andere Menschen mit Eigenschaften etikettiert haben, die in Wirklichkeit unsere eigenen (bis dahin unbewussten oder verdrängten) sind. Damit bürden wir uns einerseits eine große Verantwortung auf, weil wir niemanden mehr für unser Schicksal verantwortlich machen können, andererseits gewinnen wir an persönlicher Freiheit, insofern wir vom Wohl- und Übelwollen der anderen unabhängiger werden.

Unsere Meditationspraxis ist jetzt nicht mehr beschränkt auf die Zeit des „Sitzens“, sondern erstreckt sich auf alle Prozesse unseres Lebens. Die damit einhergehende Erweiterung unserer Persönlichkeitsstruktur sowie unseres Selbstbildes beinhaltet auch eine Veränderung unserer Wertvorstellungen und Handlungsstrategien. Gelingt der Prozess der Selbstintegration, dann sind wir in der Lage, uns selbst so zu sehen, wie wir sind. Erst jetzt können wir auch anderen Menschen gegenüber ein tiefes Mitgefühl und Einfühlungsvermögen entwickeln.

Haben wir unseren Schatten erfolgreich integriert, taucht immer weniger Material aus unserem persönlichen Unbewussten auf. Wir kreisen jetzt nicht mehr permanent um unser Ego, sondern sind in der Lage, reines Gewahrsein zu praktizieren, das heißt die Wirklichkeit so zu sehen, wie sie ist, ohne verzerrende Vorlieben und Abneigungen, ohne Kategorisierungen und Etikettierungen.

4. Selbsttranszendenz

In dieser Phase der Meditationspraxis macht das Selbst die Erfahrung, dass es sich durch nichts von seinen Bewusstseinsinhalten unterscheidet. In dem Augenblick, wo es sich selbst beobachtet, ist es bereits Gegenstand seines Bewusstseins. Alles was existiert (also auch das Selbst) ist Teil eines Bewusstseinsstroms, der weder räumlich noch zeitlich begrenzt ist. Wenn wir diesen Bewusstseinsstrom in Form von Gedanken, Vorstellungen und sinnlichen Empfindungen wahrnehmen, sind wir nicht mehr und nicht weniger als dieser Bewusstseinsstrom selbst. Nehmen wir keinen solchen wahr, existieren wir nicht. Wird uns dies bewusst, befinden wir uns im Zustand der Selbsttranszendenz.

Unser Selbst hat jetzt keine festen Grenzen mehr. Es erfährt sich als integraler Bestandteil des universellen Bewusstseinsstroms. Innen und Außen existieren nicht mehr, ebenso wenig wie Vergangenheit und Zukunft. Die Begrenzungen durch Raum und Zeit sind aufgehoben. Das Selbst erfährt sich in jedem Augenblick als absoluter, unbegrenzter Raum und absolute, unbegrenzte Zeit.

5. Selbstauflösung

Noch hält das Selbst aber daran fest, dass es ein Selbst gibt, das diese Erfahrungen macht. Bevor es die Schwelle zum Nichtdualen überschreiten kann, muss es noch einen letzten, entscheidenden Schritt tun. Es muss sich mit seiner eigenen Nichtexistenz abfinden, das heißt, dem Tod ins Auge blicken.

Auf dieser Stufe der Meditationspraxis kennt das Selbst keine begrenzten Bewusstseinsinhalte mehr, mit denen es sich identifizieren könnte. Das vergängliche Selbst (Atman) hat sich im Absoluten (Brahman) aufgelöst.

Die Selbstauflösung beinhaltet den Verlust jeglicher begrenzter Identität, aber auch den Gewinn der absoluten Identität in der umgreifenden Sphäre des Nichtdualen. Der Zen-Meister Shido Bunan bringt dies anschaulich auf den Punkt:

Stirb, während du lebst, und sei vollkommen tot.
Dann tue, was immer du willst – alles ist gut
.
zit. nach: Zenkai Shibayama, Eine Blume lehrt ohne Worte, Scherz Verlag, Bern, 1989, S. 42

6. Nichtdualität

Da das „Ich“ als isoliertes Subjekt nicht existent ist, ist es als solches auch nicht vergänglich, also ewig. Der physische Tod kann dieses Selbst nicht vernichten. Er ist selber nur ein Bardo-Zustand zwischen zwei Gestalten ein und desselben Selbst.

Mystiker haben zu allen Zeiten versucht, die Nichtdualität mit Worten zu beschreiben. Heute bemüht sich vor allem die Quantenphysik dem Geheimnis des Urgrunds allen Seins auf die Spur zu kommen mit Begriffen wie „implizite Ordnung“ (man beachte die Parallele zwischen Bohms Begriff „superimplizite Ordnung“ und Laotses Formulierung „des Geheimnisses noch tieferes Geheimnis“), „Multiversum“ usw.

Die philosophischen Implikationen der Quantentheorie übersteigen das Denk- und Vorstellungsvermögen der meisten unserer Zeitgenossen. Doch bereits die ersten Worte des Tao te king – das Laotse vor mehr als 2500 Jahren schrieb – , lassen erahnen, dass der Weise aus dem fernen Osten damals bereits intuitiv wusste, was die theoretische Physik unserer Zeit wissenschaftlich nachzuweisen imstande ist: Die untrennbare Einheit von allem.


Hilfsmittel

Als ich anfing zu meditieren, las ich über die neurowissenschaftlichen Grundlagen der Meditation. Meditation verursacht Veränderungen der Gehirnwellen.
„Wenn Meditation eine Veränderung der Gehirnwellen verursacht, was kann diese Veränderung noch herbeiführen?“ – Binaurale Klänge können das.

Binaurale Klänge resultieren aus dem gleichzeitigen Hören zweier verschiedener Frequenzen – in jedem Ohr eine andere. Der Binaurale Klang ergibt sich aus der Überlagerung (= Differenz) der beiden Frequenzen. Wenn Sie zum Beispiel im linken Ohr einen Ton mit der Frequenz 210Hz hören und im rechten Ohr einen Ton mit der Frequenz 200Hz, dann „hört“ Ihr Gehirn einen Ton mit der Frequenz 10Hz (= 210Hz-200Hz). Damit das Gehirn derart reagieren kann, muss die Differenz-Frequenz unter 100Hz liegen. Und – damit Sie zwei unterschiedliche Frequenzen im linken und rechten Ohr hören können, müssen Sie einen Stereo-Kopförer verwenden.

Binaurale Klänge können die Gehirnwellen-Aktivität in einem bestimmten Bereich erhöhen, weil unsere Gehirnwellen sich an die gehörte Frequenz anpassen. Denken Sie sich Binaurale Klänge als Infraschall-Frequenzen, die vom Gehirn „gehört“ werden können. Sie sind Artefakte der Verarbeitung der beiden Frequenzen durch das Gehör/Gehirn. Lesen Sie mehr über Binaurale Klänge bei meditations-cd.de.

Hier können Sie testen, wie Binaurale Klänge die Gehirnwellen verändern können. Beta-Gehirnwellen (13-40Hz) werden dem aktiven Denken und der Konzentration zugeordnet. Alpha-Gehirnwellen (7-13Hz) werden der Entspannung und der Schläfrigkeit zugeordnet. Theta-Gehirnwellen (4-7Hz) werden dem Träumen, der Meditation und dem REM-Schlaf zugeordnet. Hier sind zwei oder drei Frequenzen für jeden Gehirnwellen-Typ. Probieren Sie jede Frequenz aus und sehen Sie, ob und wie jede der Frequenzen auf Sie wirkt. Ich empfehle Ihnen beim Anhören einen Kopfhörer zu benutzen, denn dadurch ist gewährleistet, dass die Ohren zwei getrennte Töne hört, was für die Wirkung sehr wichtig ist.

hohes Beta, 25 Hz
mittleres Beta, 20 Hz
tiefes Beta, 15 Hz
Hohes Alpha, 12 Hz
mittleres Alpha, 10 Hz
tiefes Alpha, 8 Hz
hohes Theta, 6 Hz
mittleres Theta, 5 Hz
tiefes Theta, 4 Hz
Delta, 2,5 Hz

Jede der mp3-Dateien ist darauf ausgelegt, einen bestimmten Gehirnwellen-Typ, beta-, alpha- oder theta-Gehirnwellen, zu steigern. Alle diese binauralen Klang-Dateien basieren auf einer 136,1Hz Sinus-Welle. Dieser Ton wird „Nada Brahma“ genannt, der Klang des „Om“.
Mein Vorschlag: Hören Sie die mp3s in der Reihenfolge Beta, Alpha, Theta, Delta. Dies entspricht dem Vorgang, sich immer weiter in Ihre Meditation zu vertiefen. Starten Sie mit der „hohen“ Frequenz und schreiten dann fort zu niedrigeren Frequenzen. Oder – wählen Sie einfach eine aus und experimentieren Sie damit.

Die Binauralen Klänge können Ihnen eine nützliche Hilfe sein, um zu meditieren. Sie leisten Ihnen vielleicht gute Dienste und sie nutzen Sie immer und immer wieder. Die einzige Möglichkeit, dies herauszufinden, ist: probieren Sie es aus.

Hören Sie damit noch nicht auf! Lernen Sie weiter, besorgen Sie sich Literatur über Meditation, versuchen Sie vielleicht einmal die Brainwaves-CDs, die sich sehr zur erfolgreichen Meditation bewährt haben (Weitere Informationen und theoretische Grundlagen sowie Hörproben unter meditations-cd.de!). Meditation ist das wirksamste Mittel gegen alle möglichen Krisen und Probleme! Bleiben Sie dran! Es ist das Beste, was Sie für sich und indirekt dann auch für andere tun können!


Meditation und Bewusstheit im Alltag

Die folgenden Punkte sind Beispiele für Bereiche des täglichen Erlebens, in denen Bewusstheit täglich geübt werden kann. Bewusstheit ist der Schlüssel zu jeder geistigen Entwicklung.

Meditation und Bewusstheit sind interdependent (gegenseitig abhängig).
Meditation fußt auf jenem Grad der Bewusstheit, welcher das Alltagshandeln auszeichnet – oder auch nicht auszeichnet. Höhere Meditationsstufen sind ohne Steigerung der alltäglichen Bewusstheit nicht denkbar, denn Meditation ist nur die Steigerung der alltäglichen Bewusstheit, welche andersherum die Ausgangsbasis der Meditation ist.

Da Meditation die vorhandene Bewusstheit steigert, führt sie umgekehrt zu größerer Bewusstheit außerhalb der Meditation. In jeder Minute des Lebens sollte Bewusstheit vorhanden sein. (Anmerkung: für Anfänger, am Anfang ist eine Minute im Alltag auch schon schön) Also die Ziele nicht gleich zu hoch stecken.
Bewusstheit heißt auch, sich seiner selbst und der Welt um sich herum bewusst zu werden. Still in Gedanken zu sein und nur zu schauen. Es ist ein anderes Lebensgefühl, das viel mehr Inhalte und Intensität bietet.

Alle Vorurteile, Zu- und Abneigungen sind Symptome eines Mangels an Bewusstheit.

Das Überwinden dieser Symptome führt zur Steigerung der Bewusstheit. Bewusstheit muss geübt werden. Anfänglich mag es nur wenige Minuten gelingen. Man beginnt mit einfachen Übungen. Man beginnt mit kurzen Zeiten und weitet diese dann aus. Erst wird in der Meditation geübt, nach ersten Erfolgen im Alltag.

Man geht zum Beispiel in einen anderen Raum und nimmt sich vor, bewusst zu sein, bis man dort ist.

Das ist lustig und es wird klar, wie oft wir Dinge tun oder sagen, die wir entweder nicht mehr wissen oder sogar vergessen haben, warum wir überhaupt in den anderen Raum gegangen sind. Was wollten wir denn eigentlich da? Na?

Es fängt an, mit einer Minute am Tag mal stille stehen.
Dabei bewusst wahrnehmen. Hallo da bin ich. Schlussendlich kann man das auch dann mehrere Minuten am Tag machen. Es bringt so unendlich viel.
Irgendwann denkst Du mal dran und machst es …


Meditation und Liebe

Wenn Meditation geschieht, geschieht auch unweigerlich Liebe. Wenn keine Liebe aufkommt, so ist das ganz einfach ein Zeichen dafür, daß noch keine Meditation geschehen ist. (Osho)

Für Menschen, die noch niemals geliebt haben, ist Meditation sehr, sehr schwierig.

Übe die Liebe. Setz dich allein in dein Zimmer und sei liebevoll. Strahl Liebe aus. Fülle den ganzen Raum mit deiner Liebesenergie. Fühle, wie du auf einer neuen Frequenz schwingst, wiege dich und fühle dich, als seist du im Ozean der Liebe. Schaffe Schwingungen von Liebesenergie um dich herum. Und du wirst sofort spüren, daß etwas geschieht – etwas in deiner Aura verändert sich; eine Wärme entsteht und umgibt deinen Körper… eine Wärme, wie ein tiefer Orgasmus. Du lebst auf, so als weiche der Schlaf von dir. Etwas wie Bewußtheit geht auf. Wiege dich in diesem Ozean. Tanze, singe und laß dein ganzes Zimmer von Liebe erfüllt sein.
Am Anfang fühlt es sich sehr seltsam an. Wenn du zum ersten Mal dein Zimmer mit Liebesenergie anfüllen kannst, mit deiner eigenen Energie, die sich über dich ergießt, auf dich zurückwendet und dich so glücklich macht, fängst du an zu denken: „Hypnotisiere ich mich vielleicht selbst? Ist es eine Täuschung? Was ist los?!“ denn du hast immer gedacht, daß Liebe nur von einem anderen kommen kann. Daß eine Mutter nötig ist, die dich liebt, ein Vater, ein Bruder, ein Mann, eine Frau, ein Kind – irgendjemand.
Das ist eine arme Liebe, die auf einen anderen Menschen angewiesen ist. Liebe, die in dir entsteht, Liebe, die du aus deinem eigenen Wesen erschaffst, ist reale Energie. Wohin du gehst – dieser Ozean der Liebe umgibt dich, und du wirst spüren, daß jeder, der dir nahekommt, unter den Einfluß dieser Energie gerät.
Die Menschen werden dich mit offeneren Augen anschauen.

Du gehst an ihnen vorbei und sie werden spüren, daß der Hauch einer unbekannten Energie sie gestreift hat; sie werden sich frischer fühlen. Halte jemandem die Hand, und sein ganzer Körper wird anfangen zu pulsieren. Du brauchst nur jemandem nahe zu sein, und er wird sich auf einmal sehr glücklich fühlen, ohne jeden Grund. Du kannst es beobachten. Dann bist du bereit zu teilen. Dann such dir einen Geliebten, jemanden, der dich aufnehmen kann.

Die Schlüsselzahl 127

Die Schlüsselzahl 127

(Zusammenstellung u.a. aus dem Buch „Pyramiden: Wissensträger aus Stein“ von Axel Kitzke, Govinda-Verlag, Zürich 2006)

In diesem Artikel geht es um wichtige Parameter der Erde – in Verbindung mit antiken Maß-Systemen und dem heutigen Zoll und Meter, es geht um einen der Hauptcodes der Cheopspyramide, der Pyramiden Zentralamerikas sowie um einige generelle geometrische Prinzipien, die mit der Zahl 127 verbunden sind.
Einige dieser Ereignisse münden in verblüffende historische Zusammenhänge, die ihrerseits zu einer der grundlegendsten Menschheitsfragen führen: Worum geht es (auch hier) wirklich?

MASSE
1 Zoll = 2 x 1,27.. cm (2,54…)
(der ganz genaue Wert des Verhältnisses Zoll zu Zentimeter kommt weiter unten)
die alt-ägyptische, sakrale, „kosmische“ Elle hat eine Länge von 63,5cm (Hälfte von 127)
erhalten auch in
1 gos (Arabien) 63,5 cm
1 Braccio de seta (Italien) 63,8 cm
1 thuok (Vietnam) 63,9 cm
1 griechische Fingerbreite = 0,0635 engl. Fuß
und das hat sogar einen Bezug zur „Ur“-Rute mit 6 sakralen Ellen Länge (also theoretisch 381,381)
Nicht alle, aber einige besonders auffällige Ruten sind:
1 Roede (NL, bis 1815 gültig) = 12 voet (Fuß) = 380cm
1 Rute (Rheinische Rute, bis 1871 gültig) = 12 Fuß = 380 cm
1 Rute (Österreich) = 380 cm
(siehe die Zahl 378 weiter unten unter „Mathematik“)

Ableitung des „Ur“-Zolls
Den weiteren Ausführungen liegt der kosmische „Urzoll“ zugrunde, wie er von Axel Klitzke im Buch „Pyramiden: Wissensträger aus Stein“ aufgeschlüsselt wird. Dazu siehe untenstehend unter „Gibt es einen ‚Kosmischen Ur-Zoll‘?“ (statt 1 Zoll = 2,54 cm wird dessen Kehrwert zugrunde gelegt. Dieser betägt bis zur vierten Stelle hnter dem Komma: 1/0,3937 = 2,54 000 508 001 016 002 032 004 064 008 128..)
1 Urzoll = 100/39,37 = 1/0,3937 = 2,54 000 508 001 016 002 032 004 064 008 128..)
Überdies lautet die Formel für die Länge des amerikanischen Fußes: 1ft = (12 inch) = 1200/3937 m und enthält im Nenner die gleiche Ziffernfolge wie bei dem „Urzoll“ (dies u.a. laut dem „Kleinen Handbuch der Maße, Zahlen, Gewichte und der Zeitrechnung“ von Wolfgang Trapp auf Seite 122)

Poldurchmesser der Erde und „die drei Heiligen Maße“
12 000 000 Hunab = 127 127 254 2,54 508… cm = Poldurchmesser der Erde
20 000 000 ägypt. Ellen = 1271272542,54508… cm = Poldurchmesser der Erde
500 500 000 Zoll = 1271272542,54508… cm = Poldurchmesser der Erde

eine sakrale Elle entspricht 25 englische Zoll ( wenn 500 500 000 Zoll = 12712,7… km)
1 Hunab = 1 sE/0,6 also 127,127254254508 /2 / 0,6 = 105,9393785… cm
1 Hunab = 3/5 ägypt. Ellen (127,127254254508/2) / (3/5)

ebenso ist
005,005 x 1 Zoll (5hoch1) = 12,7127 254 254 5… cm
025,025 x 1 Zoll (5hoch2) = 63,563 627127 254 508… cm = 1 sakrale Elle (sE)
125,125 x 1 Zoll (5hoch3) = 317,81813563 627 127 254 254cm = 3 Hunab

Bei Klitzke s. 26 und 27ff findet sich ein äußerst wertvoller Einstieg in die Welt der materiellen, immateriellen und antimateriellen Schwingungsfolgen/-dimensionen, der sich aus der Gesetzmäßigkeit der Primzahl 127 im Zoll, Fuß und Yard ergibt, gefolgt von einem Hinweis, wie es möglich ist, Quantitäten und Qualitäten von Zahlen im Sinne der Genesis zu beschreiben (als geplantes Buch)….

KOSMOLOGIE
1,2732 x 10 hoch 9 qkm = die elliptische Schnittfläche der Erde über beide Pole
12732 km ist nah an 12.734 km = mittlerer Durchmesser (Pol : Äquator), das variiert aber je nachdem, wo man misst.
12732,3954 = somit 40-tausendste Teil des Erdumfanges geteilt durch Pi [s. Meter bez. mittlerer Erdumfang ~ 40.000 km. U=2 \pi \cdot 6370 km = 40024 km)].
1,2732…x 108 km2 beträgt die elliptische Schnittfläche, wenn man die Erde über beide Pole halbiert (wenn man die „Planparameter“ der Erde verwendet!)
0,002.732… = Streckenabschnitt, den die Erde täglich im Schnitt zurücklegt (reziproker Wert der Anzahl der Tage eines Jahres = 1/365,2425)

27,32 Tage = ~ Umlaufdauer des Mondes um die Erde (siderischer Monat)
27,3 = mittlere Eigenrotation der Sonne (synodische Rotation)
273 m/sec2 = Schwerebeschleunigung der Sonne
0,273 x Erdradius = Mondradius
0,273 cm/sec2 = Bahnbeschleunigung des Mondes um die Erde
0,002732.. = reziproker Wert der Tage eines Schaltjahres
2,732 K = Temperatur der kosmischen Hintergrundstrahlung

PHYSIK, MEDIZIN
-273,2°  absoluter Temperatur-Nullpunkt (somit Gefrierpunkt von Wasser = 273,2 K)
1/273,2 = Ausdehnung/Schrumpfung von Gasen pro Grad Celsius
273,2 = Durchschnittsdauer von Schwangerschaften
27 Tage ist ca. die Dauer einer weiblichen Periode entsprechend dem siderischen Monat
(127 mal stärker seien die Implosionskräfte als die Explosionskräfte (nach Felix Ehrenhaft, in: Callum Coats: „Naturenergien verstehen und nutzen“)
(…es gibt sicher noch viele weitere Fakten, die zu sammeln lohnenswert sind….)

MATHEMATIK
1+2+4+8+16+32+64 = 127
(entspricht 1×127=127, 2×127=254, 4×127=508, 8×127=1016, 16×127=2032, 32×127=4064, 64×127=8128,
analog zum oben vorgestellten Poldurchmesser der Erde 1271272542,54508… cm
bzw. dem weiter unten erklärten „Urzoll“ von 1/0,3937 = 2,54 000 508 001 016 002 032 004 064 008 128)

1,2732 = 4/pi (Verknüpfung mit der Zahl Pi !!!), was zugleich das Maß für die Quadratur des Kreises ergibt! = 1,2732 = Verhältnis jedes Umfanges eines Quadrates zum Kreisumfang, wenn Seitenlänge = Kreisdurchmesser = 1,2732 = Kreis, dessen Umfang identisch ist mit Umfang eines Quadrats mit Kantenlänge von 2r (siehe oben!).Die Wurzel aus 1 x Wurzel aus 1,2732.. bildet den Flächeninhalt des Einheitskreises
Die Wurzel aus 2 x Wurzel aus 1,2732.. = 2 x Einheitskreis zum Quadrat, und das beliebig (ganzzahlig) aufsteigend.
Ebenso verhält sich der Flächeninhalt zum Durchmesser wie 1 x 1,2732 zu Wurzel aus 1 x 1,2732.. und wie oben aufsteigend.
Die Teile der Zahl 127, 273(2) haben ihrerseits kosmische Bedeutung. Dazu gehören die 12, 27, 3, 32, die 72, wodurch es eine Verknüpfung zur 144 gibt, ebenso die umgekehrte Reihenfolge 2-3-7-2-1, und damit die 23, 37, 72, 21

PYRAMIDE
die Summe aller Zahlen von 1 bis 27 ist eine sehr beliebte Zahl bei Maßen (s.o.) und Tempelbauten = 378 (z.B. innere Länge des Sarkophags in der Cheopspyramise = 3,78 Königliche Ellen)
Außenverkleidung einer Basiseite der Cheopspyramide besteht aus 127 Kalksteinblöcken, folglich: 2 Seiten 254, vier Seiten 508.
In der Höhe der 127en Schicht haben die Pyramidensteine (was? eine Höhe? von) 144 x 1,27 Zoll.
Steigungsverhältnis zwischen Gesamthöhe und halber Basislänge = tan alpha = 1,2732, entspricht dem Winkel von 51,853625… Grad = 51°51’13,5″
Basislänge der Gizeh-Pyramide plus 2x90cm (Fundamentüberkragung) = 23 216 cm /(127,127254254508/2 = 1 sE) = 365,2403277 = Anzahl der Tage pro Jahr (heute: 365,2422 Tage wegen Zunahme des Erdvolumens). etc.
Dazu gibt es noch viele weitere Beispiele, die hier aber zu sehr ins Detail gehen würden…

Fazit:
Hier handelt es sich offenbar um einen Universalschlüssel, wie die alten sakralen Maße und sogar der Meter miteinander verknüpft und in die kosmischen Maße mit eingebunden sind. Denn die Maße von Sonne und Mond und alle drei zueinander lassen sich wieder auf einfache Weise damit verknüpfen…
Insgesamt gibt das einen unglaublichen „Zahlenteppich“ heiliger Zahlen und Geometrien…

Gibt es einen „Kosmischen Ur-Zoll“? Wie lautet sein Schlüssel?

Man sagt:1 Zoll = 2,54 cm. Das scheint aber nicht ganz genau zu stimmen!
Kitzke schreibt unter http://www.hores.org/word/2.1..htm:
„Im Internet (www.alien.de/doernenburg/pyramid7.htm) fand ich eine bezüglich der Herkunft des Zolls folgende Informationen:
Zu diesem Maß ist festzustellen, dass einige Engländer des 19. Jahrhunderts der Meinung waren, dass sie von ihrer Abstammung her allen anderen Völkern überlegen seien. Eine populäre Theorie sagte, sie seien einer der verlorenen Stämme Israels, und das von ihnen verwendete Inch stamme direkt von Gott. Denn Inch soll sich bereits im Namen vom Propheten Enoch her ableiten! Damit erachteten viele Engländer, auch gelehrte Häupter, dieses Maßsystem als das einzig natürliche und wahre.“
Die Idee einer gottgewollten „Welt-Herrschaftselite“, eines „auserwählten Volkes“ ist wohl nichts Geringeres als die Grundlage von jeglichem Faschismus und Diktatur. Und was liegt da näher, als der Gedanke, sich (u.a.) mit den „absoluten Maßen“ zu schmücken?… Doch schauen wir uns weitere Begründungen an:

In englischen mystischen Kreisen existiert heute noch ein verborgenes Wissen, dass zum Teil auf den Propheten Enoch zurückgehen soll. Hierzu gehört, dass der ursprüngliche Abstand zwischen beiden Polen der Erde (Poldurchmesser) 500 500 000 Zoll betrug. Das ist immerhin auf ungefähr eine halbe Daumenlänge genau bemessen. Diese Angabe entspricht einer Präzision, die uns auch heute noch vor eine gewaltige Herausforderung stellt. Nach anderen alten Quellen, die sich im Dunkel der Vergangenheit verlieren, soll dieser Poldurchmesser in einer anderen Maßeinheit, der sakralen Elle (= sE), 20 000 000 dieser Ellen entsprochen haben. Dabei ging man davon aus, dass diese Elle 25 Zoll entspricht, d.h. 63,5 cm. Es ist nicht möglich, mit der Angabe in Zoll und mit der Angabe in sakralen Ellen auf einen einheitlichen Poldurchmesser zu kommen. Man kann daher direkt keine Proportionalität ablesen. Die Überprüfung zeigt den deutlichen Unterschied:
500 500 000 inch, d.h. multipliziert mit 2,54 = 1 271 270 000 cm = 12 712,700 km
Heute wird der Poldurchmesser mit einer Länge von 12 713,560 km angegeben
20 000 000 sE × 63,5 = 1 270 000 000 cm = 12 700,000 km
Die Abweichung beträgt immerhin 12,7 km ! <<
Das kann es also nicht sein!

Klitzke kommt auf den kosmischen „Urzoll“ über den obigen Schlüsselwert. Er ergibt sich einfach daraus, dass man von der offiziellen Angabe zurückrechnet, unter Weglassen aller Werte hinter der vierten Kommastelle. D.h. die offizielle Angabe, „1 cm = =0,3937 Zoll“ ist nicht das Gleiche wie andersrum „1 Zoll = 2,54 cm“, denn 1/2,54 = 0,393700787401…  Trotzdem macht diese asymmetrische Ungenauigkeit sehr viel Sinn, wie ja aus diesem gazen Artikel hervor geht.
Vergleichbar dazu steht unter http://de.wikipedia.org/wiki/Angloamerikanisches_Ma%C3%9Fsystem folgendes: „Grundeinheit ist das internationale Zoll, dessen Relation zum Meter seit dem 1. Juli 1959 international einheitlich auf exakt 2,54 cm festgelegt ist (Übereinkunft von 1958). Davon weicht lediglich das US-amerikanische Landvermessungszoll (US survey inch) ab, das genau 100/3937 m lang ist.“
Die Überraschung dabei: 1/0,3937 = 2,54 000 508 001 016 002 032 004 064 008 128.. Fällt da (spätestens jetzt) etwas auf? Das ist jeweils die Verdoppelung von 1,27 !!! bzw. das Vierfache von 63,5/100 (siehe 2 Absätze weiter)
Wenn man also annimmt, der Urzoll habe den Wert 1/0,3937, und wir multiplizieren ihn mit der Enoch’schen Zahl von 500 500 000, siehe da, dann bekommen wir genau 12712,72542545 km (schreibe: 127 12,7 254 254 508…)

Rechnen wir 500 500 000 Zoll / 20 000 000 Ellen = 025,025.
Dieses x 1 Urzoll (also 025,025*1/0,3937 cm) ergibt 63,563 627 127 254 254… cm
63,563… x 20 000 000 = 1271272542542,5…. cm /100000 = 12712,7… km
Außerdem ist dieses Ergebnis ganz ähnlich der ursprünglichen Zahl des Urzolls, nur beginnt die Periodik an der 7. Stelle und setzt sich stets mit 3 bzw. 2 Nullen dazwischen fort. Eine Logik der Teilbarkeit durch fünf?
Also: 127 12,7 254 254 508 km = Poldurchmesser. Und 2,54 000 508 001 016 002 032 004 064 008 128 cm = ein Urzoll

Damit lässt sich dieses Verhältnis mathematisch klar ausdrücken. Aber wie sieht es in der Realität aus?
Dazu schreibt Klitzke:
….Den Kritikern will ich natürlich an dieser Stelle gleich einräumen, dass dieses Maß heute nicht mehr genau stimmt. Das kann verschiedene Gründe haben, z.B. der, dass die Erde einem Expansionsprozess unterliegt. Gemäß Prof. Konstantin Meyl soll der Durchmesser jährlich um circa 3 bis 5 cm zunehmen. Somit brauchen wir uns nicht daran aufzuhalten, dass mit Enochs Maßangabe der Poldurchmesser gegenüber dem heute wissenschaftlich akzeptierten Poldurchmesser um rund 800 m zu klein ausfällt. (Man könnte also nebenbei von da das Alter der enochschen Überlieferung zurück berechnen…)

„Cui boni“ (wem nützt es) oder: Macht Geheimhaltung Sinn? – Die Frage der Ethik

Stellt sich also am Ende die Frage: Wurden wir nur auf eine falsche Fährte gelockt, wenn es offiziell heißt, der Meter sei der 40.000ste Teil des äquatorialen ErdUMFANGES (was ja nicht mal rein rechnerisch stimmt)? Ist es besser, wenn der wahre Rekonstruktionsschlüssel nicht allgemein bekannt ist?
Kann es für eine derartige Irreführung bzw. Geheimhaltung einen plausiblen Grund geben?

Schauen wir uns die Sache näher an: Wer die „reine Stimmung“ beherrscht, hat den perfekten Zugang zu den Schwingungsprinzipien, denen die gesamte Natur gehorcht. Er kann also damit über die Resonanzgesetze die Welt manipulieren („regieren“). Das allein ist Grund genug, vorsorglich die Spur zum eigentlichen Zusammenhang, den Schlüssel zu den genauen, harmonikal miteinander stimmigen Maßen zu verwischen, um ihn nur einer „Elite“ vorzubehalten (Obzwar sie nun mit dem Werk von Axel Klitzke für jene zugänglich sind, die das Glück haben, sein Werk zu kennen). Hilft uns das aber weiter?

Die Geschichte, v.a. die des Wahnsinns eines globalen Rüstungswettbewerbs, zeigt deutlich, dass es überhaupt keinen Schutz bedeutet, sondern eher das genaue Gegenteil, wenn eine Elite, egal ob wissenschaftlich oder politisch, die Natur manipulieren kann. Was zur Frage führt, wer denn wirklich fähig ist, damit verantwortungsvoll umzugehen.

Die bekannteste „Elite“ im alten Griechenland, deren Lehre ebenfalls auf den Schwingungsprinzipien des Universums fußte, war die Schule des Pythagoras. (Immerhin gab es sie 800 Jahre lang!) Auch sie pflegte eine „elitäre“ Geheimhaltung, aber eine, die sogar einen entscheidenden Schritt weiter ging: Jeder, der das Wissen um die kosmischen Schwingungsgesetze zum eigenen Vorteil zu nutzen versuchte, wurde aus dem Kreise der Initiierten mit Schmach und Schande verstoßen. Das Wissen durfte nicht veräußerlicht, zu einem „Objektverständnis“ werden. Es war also mit anderen Worten strengstens verboten, Bedürfnisbefriedigung über die Knechtung der Natur zu erlangen, das geheime Wissen durfte nur der Wesenserkenntnis und Selbstbemeisterung und damit der INNEREN Befreiung aus den Banden des Leidens dienen. Erinnern wir uns in dem Zusammenhang an die nach wie vor gültige Unterscheidung von „schwarzer“ und „weißer“ Magie. Heute wurde zwar Magie durch Technik ersetzt, aber zwischen beiden besteht kein Unterschied, was den Beweggrund, das menschliche (EGO-)Motiv zur Handhabung der Naturgesetze betrifft. Ist doch die Kardinalfrage stets die gleiche: zu wessen Wohl oder (einseitigem) Vorteil? Hierin gründet jegliche Ethik! (Und wir verlassen damit – „leider!“ – das Terrain moderner Naturwissenschaft)
Die Frage: „Wie hilft uns das weiter?“ ist somit keine technische, sondern eine zutiefst ethische !!! Der Zentralschlüssel des Menschen ist nicht, was wir wie berechnen können, sondern bleibt stets der gleiche: Welche Ziele verfolgen wir überhaupt?

Eine umfassende Antwort darauf lässt sich sehr wohl erkennen, und die lautet: Wir versuchen die Natur (oder „Welt“) unserem Willen zu unterwerfen, weil und so lange wir uns als MÄNGELWESEN begreifen. Oder anders gesagt – die gesamte Natur als behaftet mit tausenderlei Mängel, die wir wissenschaftlich oder wie auch immer zu beheben versuchen.
Aber worum geht es wirklich? Geht es um die moderne, allumfassende „Verdinglichung allen Seins“ – also um MANIPULATION? Wem nützt es, wenn wir rundum munter drauflos manipulieren, aber uns damit von uns selbst ablenken? Kann es da überhaupt noch um Manipulation gehen, oder ist Manipulation genau der Weg, den die „Titanic“ geht? Welchen Sinn macht es, das, was wir „Natur“ nennen, im Außen zu beherrschen („Bedürfnisbefriedigung“), aber genau das als Ausrede verwenden, um die Arbeit an uns selbst, also ganz persönlich im Inneren zu vernachlässigen? Geht es um Fremdbeherrschung oder Selbstdisziplin? Oder um eine Synthese, die aber zugleich eine neue, übergeordnete Qualität darstellt?
„Was nützt es, wenn der Mensch die ganze Welt beherrscht, er aber damit Schaden nimmt an seiner Seele?“ Genau das müssen wir uns heute an vorderster Stelle fragen! WIR SELBST SIND NATUR! Was also ist ZUM WOHLE ALLER UND DES GANZEN?

Das Gesetz des Einen

Die hier eingefügten Texte stammen von der Webseite www.dasgesetzdeseinen.wordpress.com

Welche von Jochen Blumenthal betrieben wird.Ich ziehe den Hut für seine Arbeit als Übersetzer und für das Anbieten dieser Inhalte auf deutsch!!Vielen Dank lieber Jochen!!

Die Original Texte auf englisch stammen von der Webseitehttp://llresearch.org

 

Verfasst von Mike:

In diesen Tagen werdet ihr eine Unmenge gechanneltes Material im Internet finden von dem behauptet wird, dass es von anderen Wesen und Kollektiven kommt.Ich hatte mich bis vor ca 2 Jahren überhaupt nicht mit Channelings befasst geschweige denn dafür interessiert.Stattdessen hatte ich gerade angefangen,nachdem mich die Vortragsreihe „Wissen in Stein“ von Axel Klitzke sehr beeindruckt hat,mich mit dem alten Ägypten zu befassen.Ich spürte von Anfang an eine starke Resonanz zu Axel`s Ausführungen und war schlichtweg überwältigt auf was ich da gestoßen bin.Wohlgemerkt hatte ich mich vorher mit dem Thema „altes Ägypten“,wenn überhaupt,nur oberflächlich auseinandergesetzt,hatte aber durch meine etwa 5 jährige „Recherche“ in sachen „Verschwöhrungstheorie“ schon einiges über okkulte Bruderschaften und Geheimbünde wie die Freimaurer etc gehört und auch bereits das ein oder andere Buch gelesen;wusste also schon einiges über den Bezug dieser Gruppierungen zu Ägypten.Meist waren diese Themen,schon durch die verschiedenen“Verschwörungstheorien“,sehr negativ behaftet.Axel Klitzke(selbst ehemaliger Freimaurer) zeichnete dann aber ein solch präzieses,in sich stimmiges bild über die Zwecke  der Pyramiden,die herkunft des wissens und den damit einhergehenden geistigen Schulungen,das ich meine dogmatische Einstellung dahingehend definitiv zu hinterfragen begann.So fing meine Reise also an.Ich beschäftigte mich intensiver mit den Themen Magie und Einweihung,stieß komischerweise immer auf genau die Quellen und Bücher,die ich brauchte um weiterzukommen,wie durch eine unsichtbare kraft geleitet,gemäß dem Motto:“Wenn der Schüler bereit ist zu empfangen dann wird das ein oder andere Buch zu ihm finden.so will es das Gesetz“.Mein erstes Buch auf deisem Gebiet war „das Kybalion“,welches heute immernoch eines,der für mich wichtigsten Werke darstellt,auf das ich mich in diesem blog auch immer wieder beziehen werde.Auf „das Gesetz des Einen“ bin ich dann genauso zufällig gestoßen,als ich mir gerade eine kleine Sammlung von Pdf dateien auf mein tablet kopiert hatte,und dann eines Abends,wegen des interssanten Namens „Das Ra-Material“,angefangen habe in „das Gesetz des Einen“reinzulesen.Mir wurde recht schnell klar,das ich es hier mit einer absolut hochpotenten Informations Quelle zu tun habe,mit Sicherheit eine der potentesten,die auf diesem Planeten existieren.Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mir schon einiges an Wissen aneignen können und mein Bücherregal wuchs stetig.Das Ra-Material bestätigte mir nicht nur viele der verschiedenen Quellen,sondern geht noch weit darüber hinaus!Ich lese jetzt schon seit knapp 2 jahren darin und es haut mich einfach immer wieder vom Hocker.Bis dato wird es einzig von Jochen Blumethal auf seiner seite www.dasgesetzdeseinen.de angeboten,deshalb habe ich mir vorgenommen diesen Blog zu starten um zu helfen „Das Gesetz des Einen“ mehr Menschen zugänglich zu machen,die bisherigen,gängigen Theorien,die in Buchform und im Internet krusieren,evtl zu erweitern und Zusammenhänge aufzuzeigen,um dem ein oder anderen Suchenden auf seinem weg zu helfen,und auch um mein eigenes Mosaik besser zu strukturieren und darzustellen.Ich werde immer wieder verschiedene beiträge zu Themen wie zb Menscheitsgeschichte,Reinkarnation,Magie,Ägypten&amp;Pyramiden,Evoltion usw hier posten und hauptsächlich zitate aus dem „Ra-material“ und auch anderen Quellen einfügen,so das ihr euch selbst ein Bild machen könnt.

Liebe Grüße

Mike

 

Hier erstmal eine kleine Einführung vom Übersetzer des Ra-Materials Jochen Blumenthal:

 

Was ist das Gesetz des Einen?

„Das Gesetz des Einen ist das kostbarste Geschenk, das ich je in meinem Leben bekommen habe.“ (Leserzitat)

Das Gesetz des Einen (im Original „The Law of One“ oder „Ra-Material“) ist ein Gespräch zwischen Don Elkins (1930-1984), ehemals Professor für Physik und Maschinenbau an der Universität Louisville/Kentucky, Ufologe, unabhängiger Filmmacher, Pilot (jüngster Staatsfeldwebel der US Army während des Koreakriegs, stationiert in Deutschland) und Metaphysiker, und Ra, einem uns Menschen bereits aus Ägypten bekannten und wohlgesonnenen Wesen aus der 6. Dimension oder „Dichte“.

In den 106 Channeling-Sitzungen fungierte Carla L. Rückert als Medium („Instrument“) in einem tiefen Trancezustand; ihr späterer Ehemann Jim McCarty unterstützte die Gruppe energetisch und transkribierte die Tonbandaufnahmen der rund 2.500 Fragen.

Das Ra-Material vermittelt eine umfassende Darstellung der sichtbaren und nicht-sichtbaren Realität. Es basiert auf dem Grundsatz, dass „alles eins ist“, dass alle „Dinge“, die existieren, letztlich mit der gleichen „Essenz“ innerhalb vieler Formen und Konfigurationen identisch sind.

Die Philosophie des Gesetzes des Einen beschreibt die großen Fragen des Lebens: warum, wie und woher alles, was existiert, kommt und was die Rahmenbedingungen für die Evolution von Bewusstsein sind – auch unserer Evolution hier auf der Erde in dieser sehr speziellen Zeit. Im Verlauf von 106 Sitzungen werden diese Inhalte entlang eines Streifzuges durch verschiedenste Facetten des Lebens analysiert, wie z.B. Philosophie, Religion, Spiritualität, Kosmologie, Anthropologie, Geschichte, Politik, Physik, Biologie, Geologie und das „Paranormale“ oder Magie.

Auf diesen Seiten veröffentlichen wir die deutschsprachige Übersetzung des Ra-Materials und stellen weitere Informationen und Werkzeuge für eine tiefere Befassung mit dem Gesetz des Einen zu Verfügung.

 

Wo bin ich denn hier gelandet? Auf einem anderen Planeten!

Das Gespräch, das über drei Jahre geführt und auf Tonband aufgenommen wurde, besteht aus 106 Sitzungen, in denen Don Hunderte von Fragen stellte und Ra durch Carla antwortete. Die Aufnahmen stehen zum Download auf der Internetseite von L/L Research zur Verfügung, jeder kann sich also von der Tatsache des Phänomens überzeugen. Dies erklärt natürlich noch nicht die Quelle dieser Kommunikation und jeder und jede muss für sich selbst entscheiden, ob er oder sie Ra als ein geistiges Wesen betrachten möchte oder die Ursache dieser Kommunikation in das Medium hineinverlegt, sich dann aber die fragen lassen muss, wie Carla diese umfangreichen Texte hätte auswendig lernen und einwandfrei aufsagen sollen, bzw. aus welchem Teil ihres Unterbewusstseins plötzlich ein so brillianter philosophischer Ansatz hervorkommt. Man kann diesen Punkt auch (erst einmal) einfach unbeachtet lassen und sich mit den inhaltlichen Aussagen beschäftigen.

Ra, der seiner Aussage nach in „Kongruenz“ mit dem Wesen steht, das als der ägyptischen Sonnengott Re (oder Ra) bezeichnet wurde, legt im Laufe der Kommunikation, neben vielen interessanten, aber weniger bedeutsamen Informationen, die Philosophie des Gesetzes des Einen dar, das, wiederum nach Ras Aussage, zwar in allen heiligen Schriften und z. B. auch in den philosophischen Darlegungen von Thales, Heraklit und Perikles in Teilen enthalten ist, in seiner Gesamtheit und Einfachheit aber zu keinem anderen Zeitpunkt im Verlauf der menschlichen Geschichte so prägnant dargestellt wurde.

Ob, und wenn ja, in welcher Verbindung Ra mit den Beschreibungen der Sanskrit-Literatur in Zusammenhang steht, wurde in den 106 Sitzung nicht erfragt und deshalb auch nicht beantwortet. Da die Silbe „Ra“  – als ein Teil des Namens „Rama“ (die Energie der Freude, Bezeichnung für Ramachandra, eine Form Krishnas oder siebte Inkarnation Vishnus)  – in das Maha-Mantra (Hare Krishna Hare Krishna Krishna Krishna Hare Hare / Hare Rama Hare Rama Rama Rama Hare Hare) eingegangen ist, und daher von Vertretern des Vishnuismus als transzendentale Klangschwinung angesehen wird, lässt sich auch hier eine gewisse Verbindung vermuten. Durch meine intensive Beschäftigung mit den vedischen Schriften bezeichen ich das Ra-Material, manchmal und halb im Scherz, als den „Ra-Veda“.

Ra unterstreicht kontinuierlich, dass er nicht GOTT ist oder als solcher kommt, sondern ein kosmischer, älterer Bruder ist, der seine Sicht der Dinge gegeben hat, weil er danach gefragt wurde. Eine gotthafte Verehrung oder Anbetung, oder der Aufbau einer mächtigen Organisation in seinem Namen, die sich als die alleinige Vertreterin der Wahrheit empfindet und andere zu ihren Überzeugungen überreden möchte, wäre eine Perversion von Ras Zielen.

Man mag all dies glauben oder nicht – genau das ist auch Ras Anliegen und Signal für die Anforderungen an die Entwicklung des menschlichen Bewusstseins: der freie Wille. Jede und jeder ist frei zu entscheiden, welche Informationen sie oder er sucht, und das für die eigene Bewusstseinsentwicklung anzunehmen, was einem dafür geeignet erscheint.

Wer die eigene Suche mit „Maßband und Stift“ betreibt (Ra 3.9), dem sei vielleicht damit geholfen dass das, was religiöse und spirituelle Menschen mit „faith“, zu Deutsch Glaube, bezeichnen, mit dem übereinstimmt, was ein eher rational eingestellter und empirisch naturwissenschaftlich orierterer Forscher eventuell mit dem Begriff „intelligente Unendlichkeit“ konzeptualisieren kann, deren Entdeckung wir mit den modernsten Methoden der uns zur Verfügungen stehenden Möglichkeiten mit Quantensprüngen der technischen Entwicklung auf der Spur sind.

Sie mit empirischen Methoden vollständig und wirklich entdecken zu wollen, und nicht nur ihre Symptome der physikalischen Welt, scheint mir ein hoffnungsloser Versuch dafür zu sein, weil auch die noch so großartige Feineinstellung der Verlängerungen unserer Sinne nicht die über uns liegenden Dimensionen erfassen kann, geschweige denn die Quelle des Bewusstseins, wenn diese es nicht wünschen. Aber auch dies kann man glauben oder nicht.

Ich, als menschlicher Bruder sozusagen, möchte und darf euch jedoch direkter bitten, die Zweifel beseite zu schieben und euch mit dem philosophischen Inhalt dieses „Archives des exo-philosophen Wissens“ zu beschäftigen und es zu nutzen, für euch und für andere.

Dem spirituell Suchenden, dem Suchenden, der seine geistigen Kräfte auf bewusste Weise entwickeln möchte, dem stand und steht das „Gateway zur intelligenten Unendlichkeit“ schon immer offen und wurde auf mehr als hundertfache Weise in den verschiedenen Traditionen, Richtungen und Linien beschrieben. Ob es wahr ist, dass ein Neues Zeitalter begonnen hat, in dem diese Energien noch leichter, noch großzügiger, sozusagen umspülend hereinströmend erhältlich sind, mag der oder die einzelne Suchende selbst für sich beantworten.

In Licht und Liebe

Jochen Blumenthal